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21.11.10 Bangkok-Marathon

Bangkok, 21.11.10, 2.50 Uhr nachts. Karlheinz Meininger findet sich neben weiteren ca. 1500 Laufern vor dem Königspalast ein. Noch 10 Minuten bis zum Startschuss zum Bangkok-Marathon. Die Starteuphorie überdeckt die ständige Frage: Warum tut er sich das an? Die Vorbereitungszeit war keine, da 5 Wochen Laufpause aufgrund einer Fersensporn-Entzündung angesetzt war, danach gings nur locker weiter. Erst vor wenigen Tagen angekommen, noch etwas Jetleg-Probleme, ein Lauf mitten in der Nacht und nicht zuletzt 25 Grad, die sich noch so auf 35 steigern werden mit hoher Luftfeuchtigkeit. Aber er ist nun mal da - darum läuft er! Die ersten Meter führen am Königspalast vorbei, der herrlich im Scheinwerferlicht glitzert. Im internationalem Pulk geht es schnell über die erste Brücke. Er hält sich gut in der Mitte. Die nächsten 20 Kilometer werden weniger impossant. Auf der "Stadtautobahn" geht es in einigen Metern Höhe durch Vororte, die obligatorischen Bauten, Grünflächen sind zu sehen, somit auch keine Zuschauer, aber es ist luftig. Alle 2 km eine Getränkestation mit Wasser (besser: Eis mit etwas Wasser) gibt eine ausreichende Versorgung. Ab km 25 macht sich das fehlende Langstrecken-training bemerkbar. Die Gehpausen bei den Getränkestationen werden etwas länger. Aber das zweijaehrige Training hilft und lässt ihn weiterlaufen. So ab km 35 wird es merklich schwieriger, die Sonne kommt durch den Dunst und erschwert jeden Schritt. Wir sind mittlerweile wieder auf der Strassenebene angelangt, nochmals eine grosse Brücke über den Fluss überquert. Aber weiterhin keine Zuschauer, im Gegenteil, nun kommt der Autoverkehr hinzu. Erst der Gegenverkehr, teilweise ist die Strecke nicht mehr abgesperrt und man muss seine Augen überall haben. Ab km 38 bleibt ihm nun die Luft weg. Die Beine machen mit, der Puls ist vorbildlich, aber das Atmen fällt in der heissen, feuchten, stickigen und versmogten Luft zunehmend schwerer. Also wird fast nur noch gewalkt und die Luft für die letzten 500 Meter gespart. Nun kamen von anderen Läufern auch mal ein paar Anfeuerungsrufe. Mit einer offiziellen Zeit von 5:33:26 ist kein Traumergebnis erzielt worden, aber unter diesen Umständen ist doch noch eine passable Leistung gelungen. Für ein echtes Finisher-Shirt hat es gereicht.


Die Freude auf den nächtsten Marathon ist schon wieder da!

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Karlheinz in Aktion