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Mitglieder - Geburtstags Glückwunsch am 21.06.

Lfd. "Ultra-Triathlon-Saisons" 2012-2018

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Auf geht´s in die Dolomiten!

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Am 20. Januar sollte uns der Weg nach Italien, an die südlichste Station der Vertical Up Tour 2018, führen. Das hochalpin in den Dolomiten gelegene Pinzolo war mit der legendären Weltcupabfahrt "Madonna di Campiglio" der Austragungsort für den 2. Lauf und zugleich wieder einmal "a HELL of RUN". Dies wurde bereits bei der morgendlichen Streckenbesichtigung durch die bis zu 69% Steigungen und die Streckenlänge von 4.000 m, in Verbindung mit den zu überwindenden 900 Höhenmetern, eindrucksvoll unterstrichen. Um 18:10 Uhr hieß es für die fast 300 Laufteilnehmer.

"Andiamo al Vertical Up alla Madonna di Campiglio!" Bereits kurz nach dem Start ging es im griesartigen Schnee schweren Trittes steil bergauf und ließ erste Gedanken, an mehr als nur eine Herausforderung, aufkommen. Neben einer ausklingenden Erkältung und leichten Muskelproblemen im rechten Oberschenkel verlangte mir auch die hochgelegene Streckenführung (800 - 1.700 ü. NN) einiges ab. Die durch reduzierte Steigungen ausgeprägten Absätze verhalfen dazu wieder Kräfte zu sammeln. Das Läuferfeld hatte sich im Dunkel der Nacht schon deutlich über die Länge der einsehbaren Pistenabschnitte ausgedehnt. Im Schein der Stirnleuchte traf ich auf einen italienischen Olympioniken, der sich, trotz seiner Unterschenkelamputation, diesem vertikalen Aufstieg stellte und mir in englisch zu verstehen gab, wie happy er als Sprinter über die Teilnahme an diesem Event sei. Diesem Sportler galt mein Respekt und zugleich die absolute Bewunderung! Nachdem wir mehrere Steilanstiege mit abwechselnden Führungsansprüchen bewältig hatten, trennten sich unsere Wege wieder. Wie so häufig, fand ich im letzten Streckendrittel meinen eigenen Schritt, der mich wieder einmal zu einem Streckenposten der Bergwacht führte. Dieser rief mir nach einem erneuten kraftvollen und seilgesicherten Anstieg zu: "This is the last wall!" Nun waren auch schon italienisch dominante Ansprachen und die Musik aus dem Zielraum zu hören, als sich unverhofft vor mir, fast wie bestellt, ein wunderschönes Hochfeuerwerk, vor der nächtlichen Bergkulisse auftat. So konnte ich dann, von den Zurufen meiner Betreuer getragen, im erlernten Diagonalgang dem Ziel entgegenwalken. Leider war ein solcher Zieleinlauf für etwa 54 der Teilnehmer nicht möglich gewesen. Mit einer Zeit von 1:25:58 und als 32. von 54. Rucksackfinishern hatte ich ein erneutes persönliches Abenteuer auf der Vertical Up Tour 2018 bestanden. Mille grazie agli organizzatori e tutti gli aiutanti del Vertical Up 2018 a Pinzolo per questo evento di successo. Ein großes Dankeschön geht auch an meine beiden Betreuer, die mich während dieser 3 Tage begleitet und bei der Umsetzung dieser Herausforderung hervorragend unterstützt haben. Mit diesen positiven Eindrücken und dem Adrenalin im Blut kann mich nun mein Weg am nächsten Wochenende nur nach Gröden in Südtirol, zur dritten Station der Vertical Up 2018, führen.