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Mitglieder - Geburtstags Glückwunsch am 17.07.

Lfd. "Ultra-Triathlon-Saisons" 2012-2018

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Aufi, auf die Spitz in Kitz

Nachdem der 4. Lauf der Vertical UP Tour 2018 auf dem Feldberg im Hochschwarzwald abgesagt wurde, führte uns gestern der Weg direkt zum 5. Lauf der VU-Tour, nach Kitzbühel. Die Streif, angeblich die schwerste und schnellste Abfahrtspiste der Welt, machte Ihrem Ruf alle Ehre. Deshalb war großer Respekt, jedoch keine Angst vor den stark vereisten und harten Pistenabschnitten sowie der 85% extrem steilen Mausefalle, angesagt. Am Fuß des Hahnenkamms fanden sich fast 1.100 Läufer im Zielbereich der Streif ein, um dem Motto der Verticalisten zu folgen und die legendäre Abfahrt hinauf zu laufen oder besser hinauf zu klettern. Pünktlich um 18:30 Uhr fiel der Pöller-Startschuss, der das große Läuferfeld auf die nur durch die Kopfleuchten punktuell aufgehellte Piste entließ. Bereits kurz nach dem Start wurde das Läuferfeld getrennt und somit die Speed-Klasse über den extrem vereisten Zielschuss und die Rucksack-Klasse über den Ganslernhang zur Hausbergkante geführt, um von dort aus dem Verlauf der originalen Streif zu folgen. Aufgrund des starken Teilnehmerfeldes war dieser verticale Run von einer hohen Läuferdichte auf der Strecke geprägt, welche sich erst im Brückenschuss, zum Steilhang und zur Mausefalle hin, in eine Kette von Lichtkegeln auflöste. Der Wind ließ dabei den ohnehin winterlich kalten Abend zu einem polaren Gefrierschrank in den Kitzbühler Alpen werden. Nachdem auch die Mausefalle, am Rande der Piste, kletternd bezwungen werden konnte, waren schon die Rufe der Zuschauer aus dem in Nebel gehüllten Zielbereich zu hören. Nach der langen Stille wirkte dies geradezu befreiend und mobilisierte zugleich die letzten Kräfte für die Kletterpartie bis zum Starthaus. Die vorgelagerte Trainingswoche in der winterlichen Steiermark sowie der Ausbau des Kraft- und Ausdauertrainings sollten dazu führen, dass ich auch diese ganz besondere VU-Herausforderung, mit seiner Länge von 3,312 m und den 860 hm, max. Steigung 85 %, bezwingen konnte.
Die Schwierigkeit dieser Strecke wird dadurch unterstrichen, dass von den rund 1.100 angemeldeten Läufern nur noch 898 in der Finisherliste aufgeführt wurden. An dieser Stelle möchte ich allen Mitläufern, welche leider aufgeben mussten, oder evtl. sogar Verletzungen davon getragen haben, ALLES GUTE, GUTE BESSERUNG und SCHNELLE GENESUNG wünschen!
Besonders hat es mich gefreut, viele bekannte Gesichter bei diesem Event auf und neben der Piste zu treffen, wenn auch nur für kurze Augenblicke. Eine ganz besondere Überraschung sollte sich nach dem Zielbereich auftun. Hier wartete neben Karin auch Micha, der damit als weltmeisterliches Ehrenmitglied, die Bedeutung unseres Vereinsnamens "Never Walk Alone ..." erneut bekräftigte. Neben dem Dank für den gelungenen Lauf an die Veranstalter, möchte ich erneut meinen zwei Betreuern danken, die mich auch hier wieder tatkräftig unterstützt haben. Nachdem nun bereits die 5. Station der Vertical Up Tour 2018 abgeschlossen wurde, kann uns die nächste Reise nur in die Schweiz, nach Wengen, zum Abschlusslauf auf die Lauberhornpiste führen. Kitz gut, Alles gut!