Translate the page into your language

"Geburtstagskinder"

Mitglieder - Geburtstags Glückwunsch am 15.11.

Lfd. "Ultra-Triathlon-Saisons" 2012-2018

Lfd.

NWA-Triathlon-Partner

NWA-Triathlon-Partner

Interessante Links und NWA-Partner-Seiten

Interessante Links und NWA-Partner-Seiten

Never Walk Alone Nürnberg ist offizieller Partner des Junior Challenge in Roth

Zu unserer Übersicht aller Videos hier klicken!

10.06.12 Ingolstadt Mitteldistanz

Zum Vergrössern anklicken

Bernhard Nuss: Und die große Angst vor den Zeitlimits.

Ein erster Blick auf das Regenradar um 4:30 Uhr am Morgen verhies nichts gutes für den Wettkampf in Ingolstadt und es sollte genau so kommen wie die Wettervorhersage lautete: Regen und kalt!

Meine Ziele waren wie immer sehr tief angesetzt. In Anbetracht meiner Dauerbronchitis war angesagt: Ankommen, nicht als Letzter aus dem Wasser, im Limit bleiben, nicht Letzter werden und besser als meine letzte Mitteldistanz, die aus dem Jahre 2005 in Erlangen stammt, zu finishen. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Schwimmen: Es galt, die 2 Km in unter einer Stunde zu schwimmen, um nicht vorzeitig das Rennen beenden zu müssen. Hochgerechnet an der Schwimmzeit vom Kaufwelt Baur Triathlon vor 14 Tagen sollte dies auch möglich sein, zumal ich die Trainingseinheiten im Schwimmbereich deutlich erhöht habe. Mit 0:52:53 konnte ich das Limit deutlich unterbieten und hochgechnet sollte beim nächsten Triathlon am Rothsee in zwei Wochen eine Schwimmzeit von unter 40 Minuten auf der Olympischen Distanz möglich sein. Fazit: Hoch zufrieden.

Radfahren: Um im zweiten Limit zu bleiben, musste ich inkl. Schwimmen die erste Radrunde nach 2:25 Stunden beendet haben. Im Wechselbereich benötigte ich 4:27 Minuten und nun hies es Gas geben. Die Radrunde in Ingolstadt erwies sich als keine all zu schwere Prüfung, das einzige was mir wirklich zu schaffen machte war die Nässe und vor allen die Kälte. Aber damit mussten ja schliesslich alle zurecht kommen. Lange Rede kurzer Sinn: Ich schaffte das Limit und nach 2:30:09 Stunden Gesamt-Radzeit war das Thema Radfahren beendet. Da ich erst jetzt mit den wirklich langen Radeinheiten im Training für den Challenge beginnen werde, fand ich die Zeit, auch in Anbetracht der Wettersituation: Befriedigend.

Laufen: Jetzt sollte für mich der leichteste Teil des "Härtetests für den Challenge in Roth" folgen, was aber für meine Verhältnisse schön "in die Hose" ging. Eiskalte Füße liessen mich auf der ersten von 4 Runden die es zu laufen galt, zwei mal stoppen, die Schuhe und Socken ausziehen und prüfen was mich im Schuh drückte. Ich konnte nichts finden und nach der ersten Runde, als die Füße endlich warm wurden war, mir klar, die Kälte hatte mir suggeriert, dass ich "Fremdkörper" im Schuh spürte und so natürlich wertvolle Minuten auf der Laufstrecke verlor. Auf der zweiten und dritten Laufrunde musste ich 2 mal von der Strecke um die Toiletten aufzusuchen, was natürlich die Laufzeit in den Keller fallen lies. Nur die vierte Runde konnte ich eingentlich richtig laufen und habe auch noch den Einen oder Anderen überholt um nach 2:08:17 Gesamt-Laufzeit, den Laufpart zu beenden. Fazit: Ausreichend.

Gesamt Fazit: Unter dem Strich habe ich alle meine Ziele erreicht, meine Bronchitis hat sich nicht verschlechtert und somit bin ich auch zufrieden über das Geleistete und Erreichte. In 14 Tagen ist der Rothsee-Triathlon, den ich unter 3 Stunden finishen will, was ich auch durchaus für realistisch halte. Für das Challenge-Wochenende in 4 Wochen bin ich optimistisch, alle Wettkämpfe bei denen ich angemeldet bin zu finishen und das ist auch das einzige Ziel für diese Veranstaltung.

"Bewegte Bilder" vom Triathlon auf YouTube.

2 Marathons (Hamburg und Prag) und 3 Triathlons (Gera, Burgkunstadt und Ingolstadt) in den letzten 6 Wochen habe ich erfolgreich beendet und alle gesteckten Ziele erreicht. Sportlerherz was willst du mehr.

Florian Bachmaiers Bericht

Zum Vergrössern anklicken

Ein weiterer Meilenstein zur Langdistanz

Es ist so weit. Sonntag 05:30 Uhr. Bernhard steht mit dem Vereinsbus vor der Türe. Schnell alle Taschen und die Zeitmaschine rein und ab geht’s. Ingolstadt wir kommen. Und mit jedem Kilometer stieg die Aufregung. Das Ziel für die Mitteldistanz war trotz der Kälte und dem Regen sonnenklar! 4:59:59 oder besser! Wer mich kennt weiß von meinem Traum: Einmal die Langdistanz bewältigen. Einmal ein Ironman sein. Dieser Wettkampf war für mich in dieser Saison daher ein wichtiger Schritt für die Selbsteinschätzung.

Schwimmen:  Ingolstadt war für mich der Saisonhöhepunkt. Ich startete mit schnellen Zügen und viel zu hohem Puls im Wasser. Nach kurzer Besinnung an meinen festen Vorsatz dieses Rennen nur gegen mich, die Distanz und Sicht auf die Langdistanz zu führen legte sich meine Aufregung. Dadurch hab ich deutlich schneller wieder meinen Rhythmus gefunden als in Wettkämpfen zuvor und das Schwimmen besser als erwartet mit 37:30 min beendet. Fazit: Beruhigend!

Radfahren: Nass, kalt und nach viel zu langem Aufenthalt in der Wechselzone ging es aufs Rad. Das Überholverbot auf den ersten sehr schmalen km zwang mich Ruhe zu bewahren. Meine wackeligen Beine konnten sich somit an den runden Tritt langsam gewöhnen. Nach der ersten Runde trockneten Teile der Stecke ab und die Beine wurden langsam warm. Ein kurzer Blick auf die Uhr. Herzfrequenz im grünen Bereich, Zeitpuffer groß genug. Das motivierte und machte Lust auf noch mehr Speed. Eine erste Neuberechnung der Finisherzeit lief in Gedanken an.  Nach 2:03:24 bin ich schneller als geplant wieder in der Wechselzone.  Fazit: Schnell!

Laufen: Mit pelzigen, tauben und vermeintlich völlig fremden Gummibeinen stolperte ich Richtung Laufstrecke. Als mein Nervensystem die Gummibeine nach 5km als meine eigenen erkannte war Gas geben angesagt. Der Zeitpuffer wurde immer größer und ließ eine weitere Neuberechnung der Finisherzeit zu. Die Möglichkeit unter 4:30 das gesetzte Ziel deutlich zu unterbieten verlieh mir enorme Kräfte für den Endspurt. Mit einem 4:20 Schnitt konnte ich die letzten Km bezwingen, das Laufen in 1:34:28 und den Wettkampf in 4:21:31 erfolgreich finishen. Fazit: Perfekt gelaufen.

Gesamtfazit: Ich konnte in Ingolstadt einen für mich sehr wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Ironman passieren und habe eine wichtige Prüfung bestanden.

Wer im Wettkampf konzentriert und vor allem ruhig bleibt, wird schnell, gesund und erfolgreich finishen. Langdistanz ich komme!

"Team Never Walk Alone Nürnberg"

Ingeborg und Berhard Nuss, Florian Bachmaier und Heike Rißler.

Vor dem Start in Ingolstadt

Im Ziel auf der Mitteldistanz in Ingolstadt

Das Saisonziel: Challenge 2012 "run & box Charity"

Bild: Challenge 2006