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Berichte unserer Triathlethen

29.06.14 Birger Korb's erste Olympische Distanz

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Angefangen hat alles vor vielen Jahren mit Bauzi´s Birkensee Triathlon. Dieses Rennen war eine „Volksdistanz“ und mein Einstieg in die Triathlon Welt. Dieses Ziel für einen weiteren Triathlon ging danach leider verloren. Nach dem Einstieg in die Never Walk Alone Welt wurde dieses Ziel wieder realistischer und professioneller.
2011 und 2012 starte ich, mit Never Walk Alone bei mehreren Wettbewerben, bei der Junior Challange in Roth. Auch 2013 war ich wieder am Start, aber eher als Unterstützung. Hier lag meine Priorität lag auf Datev Challange am Sonntag. Hier war ich der Schwimmer in einer Staffel der Iron Man Distanz.
Das war letztendlich auch der Auslöser mich 2014 als Einzelstarter für eine olympische Distanz anzumelden. Die Anmeldung selber ging im März eher unspektakulär über die Bühne.
Der Termin kam immer näher! Mein Hauptaugenmerk lag,  wie letztes Jahr, auf der Schwimm Distanz. In wenigen Wochen ist ja wieder Challange Time. Und meine Schwimmzeit vom letzten Jahr möchte ich gern unterbieten.
 4 Wochen vor  meinen Wettkampf habe ich festgestellt dass ich dieses Jahr nahezu kaum Rad gefahren bin. Also mußten nach fix ein paar Rad Kilometer her :) .
Mit Inka und Katja bin ich dann noch den ein oder anderen Kilometer zusammen gefahren. Ohne die beiden wäre es sicher etwas langweiliger geworden. Also da noch mal vielen Dank an die beiden Mädels.
Kommen wir zum eigentlichen Rennwocheende.
An diesem Wochenende war auch die Katja am Start. Sie ist aber schon Samstag gestartet. Diesen Tag habe ich  genutzt um sie an zu feuern und ein mich mit Shopping und Nudelparty ab zu lenken. Die Aufregung stieg so langsam in einen Bereich den man kaum in Worte fassen kann.
Entsprechend kurz war meine Nacht. Kaum Schlaf und die Aufregung stieg mit jeder Minute immer weiter.  Zum Glück startete ich in der letzten Einzelstarter Gruppe. Somit konnte ich etwas länger schlafen, naja liegen bleiben.
Das Wetter an dem Tag war sehr bescheiden, aber irgendwie war mir das Wurscht. Es war soweit den Neo anziehen und mich ein zu schwimmen. Nun gab es definitiv kein zurück. Da muß ich alleine durch!!! Dann der Start!! Ich habe mich bewußt hinten einsortiert. Da habe ich diese Gedränge nicht mag. Außerdem finden ich so meinen Rhythmus besser. Den habe ich auch schnell gefunden. Einen nach den anderen habe ich dann überholt. Habe mich aber nicht verausgabt. Am Ende bin ich nach knapp 27 Minuten aus dem Wasser. Inka meinte das ich zu den ersten 10 meiner Gruppe gehörte!!!  
In der Wechselzone lies ich es ruhig angehen. Quasi den Puls beruhigen. Ab zum Rad und los. Ich habe schnell gemerkt dass das Wetter der Hauptgegner auf dem Rad ist. Am Anfang ging es noch halbwegs gut. Nach knapp 10km ging Richtung Süden und ab da nur noch Gegenwind. Bis Km30 kam dieser immer von vorn oder von links. Die direkte Folge war das mein linke Schuh „trocken“ war und der rechte komplett durchgeweicht war. Bis zum Ziel war es nicht mehr weit. In Hilpoltstein hatte ich eine ernste Situation gehabt. Mein Hinterrad rutschte etwas weg!!! Oh man Glück gehabt, ich konnte das Bike abfangen!! Aber danach hatte ich etwas weiche Knie gehabt!!!  

Wieder in der Wechselzone. Ich habe mich entschieden ohne die Regenjacke zu laufen. Das war auch eine gute Entscheidung. Wie bei allen Triathleten sind die ersten Kilometer die fiesesten. Habe keinen richtigen Laufrythmus gefunden. Habe deswegen auch jede Getränkestation genutzt um ein paar  Meter zu gehen. Nach knapp 3km hatte ich meinen Rhythmus! Welcher nach 4km unterbrochen wurde. Ich mußte sehr sehr dringend auf´s Klo. Als ob heute nicht schon genug auf´n klo war. Egal. Danach lief es sehr gut. Ich konnte gut Tempo machen. Auf der zweiten Runde lief es richtig gut. Obwohl Regen aufkam lief ich richtig gut. Und vermutlich war es auch der regen der mich schneller laufen lies. Ein Blick auf die Uhr machte mir Mut weil meine Zeit von 3 Stunden in greifbarer Nähe war!!!! Auf den letzten Metern habe ich nochmal alles raus geholt. Der Ziel Einlauf!!!  ICH HABE ES GESCHAFFT!!!!!!!!!!!!!! Ich war so erleichtert! Fertig aber erleichtert! Laut meiner Uhr waren es 3:03 Stunden. Aber ich wußte dass ich meine Uhr deutlich vor dem Schwimmstart eingeschaltet habe. Nun heißt es abwarten. Am Abend stand es im Internet 2:59:37!!!!!!!! Jetzt war ich glücklich!!!!!  
Ich bedanke mich bei Inka Wittenzellner das sie mich begleitet hat. Ohne ihre Hilfe hätte ich das Renne nicht so unbesorgt können. Sie hat zudem Fotos und Videos gemacht die es ohne sie sonst nicht gäbe! Vielen Dank Inka!

30.06.13 Florian Bachmaier Chiemsee-Triathlon

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Wo zum Kuckuck bin ich hier eigentlich?!?

Swim:
Das Schwimmen war diesmal ein absolutes Highlight! Nicht wegen der Zeit. Im Gegenteil! 42min:08. Sek. So langsam war ich noch nie. Auch die 16° Wassertemperatur waren ok. Als geborener Rosenheimer trau ich mich das fast nicht zuzugeben, aber ich hab unser Bayrisches Meer deutlich unterschätzt. Erst dieser wahnsinns Massenstart und dann ab in die Wellen, Wellen und nochmal Wellen, das Feeling war Atemberaubend. Ich hatte dabei mein persönliches Kona-Bavaria. Fazit: Einfach nur Geil!

W1
Chaos pur. 800 TN-Wechselbeutel auf einer Fläche so groß wie zwei Dixi Toiletten... Ich hatte in den paar Minuten mehr Ellbogen im Gesicht als beim Schwimmen.

Bike:
Es wird zwar sehr windig werden und wahrscheinlich auch regnen aber hey... nur zwei Ruden mit je 224 Höhenmeter? Lächerlich! Da drück ich locker ein 38'er Schnitt in die Pedale. Ja... ich glaub das waren die Worte am Vorabend. Wenn ich gewusst hätte, dass ich an jeder zweiten Abfahrt wegen dem Abbiegen oder einer Spitzkehre den Schwung weg bremsen muss.... hätte ich meine Klappe gehalten... Naja. Hochmut kommt vor dem Fall:-) Dafür war Schnitt von 34,8 noch ganz passabel. Fazit: Passt scho.

W2
Weniger Betrieb und somit deutlich besser.

Run:
Erwartungsgemäß ein 4:50 Schnitt. Es gab Tage an denen ich den Rennsteiglauf als Triathlon Vorbereitung für übertrieben gehalten hab. Das war es nicht. Lieber Gott bin ich in all den Jahren im Frankenland wirklich schon zum Flachlandtiroler mutiert?? Wie beim Schwimmen hab ich diverse topographische Gegebenheiten leichtsinnig ignoriert... kann man so viele Berge echt vergessen... Fazit: Anstrengend.

Gesamtfazit: Das Wetter hat entgegen jeder Prognose gehalten und es fiel kein Tropfen. Zum Ende spitze sogar die Sonne immer öfter durch. Nicht allein deshalb, sondern wegen der Vielzahl der besonderen Erlebnisse ist der Chiemsee Triathlon auf jeden Fall zu empfehlen.

10.06.12 Florian Bachmaiers Ingolstadt Mitteldistanz

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Ein weiterer Meilenstein zur Langdistanz

Es ist so weit. Sonntag 05:30 Uhr. Bernhard steht mit dem Vereinsbus vor der Türe. Schnell alle Taschen und die Zeitmaschine rein und ab geht’s. Ingolstadt wir kommen. Und mit jedem Kilometer stieg die Aufregung. Das Ziel für die Mitteldistanz war trotz der Kälte und dem Regen sonnenklar! 4:59:59 oder besser! Wer mich kennt weiß von meinem Traum: Einmal die Langdistanz bewältigen. Einmal ein Ironman sein. Dieser Wettkampf war für mich in dieser Saison daher ein wichtiger Schritt für die Selbsteinschätzung.

Schwimmen:  Ingolstadt war für mich der Saisonhöhepunkt. Ich startete mit schnellen Zügen und viel zu hohem Puls im Wasser. Nach kurzer Besinnung an meinen festen Vorsatz dieses Rennen nur gegen mich, die Distanz und Sicht auf die Langdistanz zu führen legte sich meine Aufregung. Dadurch hab ich deutlich schneller wieder meinen Rhythmus gefunden als in Wettkämpfen zuvor und das Schwimmen besser als erwartet mit 37:30 min beendet. Fazit: Beruhigend!

Radfahren: Nass, kalt und nach viel zu langem Aufenthalt in der Wechselzone ging es aufs Rad. Das Überholverbot auf den ersten sehr schmalen km zwang mich Ruhe zu bewahren. Meine wackeligen Beine konnten sich somit an den runden Tritt langsam gewöhnen. Nach der ersten Runde trockneten Teile der Stecke ab und die Beine wurden langsam warm. Ein kurzer Blick auf die Uhr. Herzfrequenz im grünen Bereich, Zeitpuffer groß genug. Das motivierte und machte Lust auf noch mehr Speed. Eine erste Neuberechnung der Finisherzeit lief in Gedanken an.  Nach 2:03:24 bin ich schneller als geplant wieder in der Wechselzone.  Fazit: Schnell!

Laufen: Mit pelzigen, tauben und vermeintlich völlig fremden Gummibeinen stolperte ich Richtung Laufstrecke. Als mein Nervensystem die Gummibeine nach 5km als meine eigenen erkannte war Gas geben angesagt. Der Zeitpuffer wurde immer größer und ließ eine weitere Neuberechnung der Finisherzeit zu. Die Möglichkeit unter 4:30 das gesetzte Ziel deutlich zu unterbieten verlieh mir enorme Kräfte für den Endspurt. Mit einem 4:20 Schnitt konnte ich die letzten Km bezwingen, das Laufen in 1:34:28 und den Wettkampf in 4:21:31 erfolgreich finishen. Fazit: Perfekt gelaufen.

Gesamtfazit: Ich konnte in Ingolstadt einen für mich sehr wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Ironman passieren und habe eine wichtige Prüfung bestanden.

Wer im Wettkampf konzentriert und vor allem ruhig bleibt, wird schnell, gesund und erfolgreich finishen. Langdistanz ich komme!

Ingolstadt 2014

Gera 2014

Gera 2011