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11.04.15 Charkiw-Marathon

Auf Einladung der Stadt Charkiw und dem Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg, ging es am 11.04.15, zum Marathon in die Ukraine.

Nachdem letztes Jahr nur Christoph Zitzmann die Einladung aus Charkiw angenommen hatte, wollte ich dieses Jahr unbedingt mit ihm zusammen den Marathon laufen, zumal wir Beide ja auch für die 100 Meilen in Berlin angemeldet sind und gemeinsam laufen.

Homepage: Kharkiv-Marathon

Homepage: Amt für IB-Nürnberg

Und hier mein persönlicher Bericht.

Anreise, Unterkunft und Programm

Nachdem die Stadt Nürnberg den Flug und die Stadt Charkiw die Unterbringung im Airoport organisiert hatten, ging es am 9. April mit der Ukraine Intl. Airlines ab München über Kiew nach Charkiw.

Für die Organisation und Bereitstellung möchte ich mich auf's allerherzlichste bei beiden Städten auch im Namen von Christoph Zitzmann und seiner Familie bedanken.

Pressekonferenz

Im Bild mit Irina Lishchynska, der Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele in Peking 2008 auf der 1.500 Meter Distanz, die ich schon länger kenne und nun endlich auch persönlich kennen lernen durfte.

Auf der Pressekonferenz durfte ich die Grußworte unseres Oberbürgermeisters Dr. Ulrich Maly verlesen, die mit großem Applaus gewürdigt wurden.

Die Grußworte habe ich hier zum nachlesen verlinkt.

(Bilder zum Vergrössern anklicken)

Vor dem Start

Im Bild mit Christoph Zitzmann und Andrey Onistrat, dem Organisator des Charkiw-Marathons.

Andrey hat sich sehr gefreut, dass zwei Läufer aus der Partnerstadt Nürnberg zum 2. Marathon in die Ukraine gereist sind und hofft, dass nächstes Jahr unsere Laufgruppe größer sein wird, was ich ihm versprochen habe! (Bild zum Vergrössern anklicken)

Im unteren Bild: Christoph und ich mit Hennadiy Kernes, dem Oberbürgermeister der Stadt Charkiw, der trotz seiner schweren Verletzung durch einen Anschlag im letzten Jahr es sich nicht hat nehmen lassen, mit einem "Handbike" die Halbmarathonstrecke zu bewältigen. Auch er hat sich über unseren Besuch sehr gefreut und hofft auf ein Wiedersehen zum 3. Lauf im nächsten Jahr in Charkiw.

Unsere kleine Reisegruppe

Familie Zitzmann und ich mit unserem "täglichem Begleiter" Konstantin Kudrjavtsev, bei dem wir uns hier ausdrücklich noch mal für die herzliche Gastfreundschaft und die wirklich perfekte Organisation unseres Aufenthaltes bedanken möchten.

Auch ein großes Dankeschön geht an meine Begleiterin Alina Shenogolets (leider nicht mit auf dem Bild), die mich auf die Pressekonferenz begleitet hat und die Grußworte unseres Oberbürgermeisters übersetzt hat.

Der Lauf

Zum vergrössern anklicken

Mein Wettkampfbericht, den ich in der Regel etwas ausführlich gestalte, möchte ich nach der desolaten Leistung etwas kurz halten.

Mir war klar, nach den Erfahrungen des Rom-Marathons vor drei Wochen und den sich nicht merklich verbessernden Problemen mit meinem Ischiasnerv, es wird keine großartige Zeit in Charkiv werden. Doch das es gleich so schlecht laufen würde, hätte ich nicht gedacht.

Schon auf den ersten Kilometern zog mir der Schmerz vom Lendenwirbelbereich über den Oberschenkel bis in die Wade. Doch ich wollte wenigstens, so lange es halbwegs zum aushalten war, mit Christoph zusammen laufen. Zusätzlich machte mir mein viel zu hoher Puls deutlich Sorgen.

So kam es wie es kommen mußte, auf der Halbdistanz noch mit unter zwei Stunden unterwegs, verliessen mich bei Kilometer 24 die Kräfte und ich bat Christoph sein eigenes Tempo zu laufen, da ich ihm nicht mehr folgen konnte.

Selten habe ich so gelitten wie in Charkiv um in's Ziel zu kommen, aber finishen wollte ich auf jeden Fall und mir meine 44ste Marathonmedaille sichern. Letztendlich ist es mir in einer Zeit von 4:36:53 gelungen, auch wenn alles weh getan hat, war ich froh über meinen gemeinsamen Zieleinlauf mit meinem Begleiter, der mir auf der Strecke noch mal entgegen gelaufen ist, was sonst eigentlich immmer mein Job ist.

Jetzt heisst es, Kopf hoch und die Augen nach vorne richten, ich habe ja noch 2 Monate Zeit bis zum Double Ultratriathlon.

Die Mitbringsel