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Lfd. "Ultra-Triathlon-Saisons" 2012-2017

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12.-14.06.15 Double Ultra-Triathlon Emsdetten

Nun ist es also soweit, der erste "Ultra-Triathlon-Wettkampf" meines Lebens steht an. Trainiert habe ich in den letzten 1 1/2 Jahren genug. So kamen über 550 Km Schwimm-, über 14.000 Km Rad-, fast 5.000 Km Lauf- und knapp 200 Stunden Kraft-Training zusammen.

An der Vorbereitung sollte es also nicht scheitern ;)

Die einzelnen Tests, Wettkämpfe und vieles mehr, habe ich in den Saisonberichten für 2014 und 2015 verlinkt.

Meine Trainings-Wochenübersichten für 2014 und 2015 sind ebenso verlinkt, wie auch meine Gesamtübersicht und meine "erreichten Ziele". "Mein Video Emsdetten 2015""

Das Schwimmen

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7,6 Kilometer auf einer 50 Meter Bahn im Schwimmbad ... noch vor nicht allzulanger Zeit hätte ich jeden für verrückt erklärt, der gesagt hat, das machst du auch einmal.

Nie hätte ich mal gedacht, das meine sonst so ungeliebte Disziplin mir einmal so viel Spass machen würde und ja, ich habe mich sogar darauf gefreut! Keine Aufregung oder Anspannung vor dem Start war zu spüren und ich wusste genau, ich werde mein Ziel unter 3 Stunden erreichen.

Keine Probleme gab es auch mit meinen weiteren 6 Begleitern auf der Bahn und noch nie (habe ja schon einige 24 Std. Schwimmen mitgemacht) war das wirklich so easy, denn der Veranstalter hatte wirklich eine gute Einteilung der Bahnen vorgenommen.

Ich bin strikt nach meinen Vorgaben geschwommen, habe regelmäßig getrunken und gegessen, habe zu keiner Zeit eine Erschöpfung gespürt und bin somit nach 2:58:16, fast mit einer Punktlandung, aus dem Wasser gestiegen. (Garminauswertung)

Fazit: Mehr als zufrieden.

Das Radfahren

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360 Kilometer Radfahren auf einer 4,5 Kilometer langen Runde, die mit sechs 90 Grad Kurven, einer Spitzkehre und noch einigen Höhenmetern gespickt war zu bewältigen, keine leichte Aufgabe dachte ich mir.

Weit gefehlt, denn es war eine schwere Aufgabe. Ausgerechnet die Höhenmeter lagen voll im Wind, der an diesem Tag bis in die Nacht hinein ganz schön geblasen hatte. UND zur Mittagzeit kamen noch ca. 1 1/2 Stunden Regen hinzu, was das Ganze zu einer sehr ungemütlichen Geschichte hat werden lassen.

Beim Radeln hatte ich vergessen meinen Autostop an meiner Garmin auszuschalten, was ja aber kein Problem ist und so hatte ich immer einen Schnitt von über 27 Stundenkilometern, solange ich in Bewegung war und damit war ich den Umständen entsprechend zufrieden.

Der Defektteufel hatte mich allerdings auch 2 mal erwischt und das immer ausgerechnet im ersten Drittel der Strecke, so dass ich immer ca. 3 Kilometer mit einem platten Hinterrad bis zu meinem Betreuerzelt fahren mußte und die Plattfüße reparieren konnte. Diese Geschichte hat mich fast eine 3/4 Stunde gekostet und mich ganz schön frustriert.

Als es auf die letzten Kilometer ging haben sich auch meine Oberschenkel verabschiedet und hatten voll zugemacht, was mir große Sorgen bereitete, denn es stand ja noch der Doppelmarathon an und ich ahnte Böses.

Letztendlich kam ich nach 15:59:04 Stunden mitten in der Nacht ins Ziel und ich war froh das die "Tortur" zu Ende war. (Garminauswertung "bearbeitet")

Fazit: Verbesserungswürdig.

Das Laufen

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84,4 Kilometer laufen, meine "Lieblingsdisziplin" und mit großen Sorgen ging ich das letzte Kapitel des "Double-Ultratriathlons" an.

Langsam angehen und in den Lauf hineinlaufen war die Devise. Mein Betreuer Akos Majzer hatte mir nach dem Radeln die Muskulatur mit einem "Wundermittel" eingerieben und etwas massiert und so ging es los auf die 1,4 Kilometerrunde, die es 60 mal zu laufen galt.

Von meinem Brustgurt hatte ich mich schon ziemlich bald verabschiedet, denn ich wusste, auf meinen Puls brauchte ich heute nicht zu achten, denn schnell laufen war eh nicht drinnen dachte ich mir. Zwischendurch mußte ich auch den Akku der Garmin aufladen, also Augen zu und durch.

Auf der ersten Hälfte der Laufstrecke hatte ich mir dann eine Taktik zurechtgelegt, die sich für die zweite Hälfte sehr bewähren sollte. Die Laufstrecke war nämlich auch ganz leicht profiliert und so bin ich die kleinen Aufwärtsstrecken gegangen und die Abwärtsstrecken gelaufen. (guter Plan)

Mit zunehmender Dauer wurde ich schneller und schneller, was auch auf den "internen Wettstreit" mit meinen Sportsfreunden Tobias Kessler und Simon Abel zurück zu führen war. Es entwickelte sich ein regelrechte Kampf um die Plätze und die Streckenführung gab es einfach her, dass man sich auf jeder Runde sehen konnte und sofort festgestellt hat, habe ich Zeit gewonnen oder verloren.

Zu guter letzt, ich habe den Wettstreit für mich entscheiden können und Tobias hatte mich im nachhinein als "Untier mit der gelben Postjacke" gelobt ;) Ich konnte beim Laufen mit 11:40:20 Stunden ganze 15 Plätze gutmachen und habe mich von Position 44 auf den 29sten Platz vorgelaufen, was mich besonders stolz macht. (Garminauswertung "bearbeitet")

Fazit: Höchst zufrieden.

Gesamt Fazit

Ich bin ÜBERGLÜCKLICH, im Lager der ULTRATRIATHLETEN angekommen zu sein und mächtig stolz auf meine Leistung, in 30:37:39 Stunden, den Double Ultratriathlon in Emsdetten gefinisht zu haben. Es war für mich so unsäglich wichtig, hängen doch meine ganzen sporlichen und auch beruflichen Ziele davon ab.

Es ist mir unterm Strich leichter gefallen als ich es mir vorgestellt hatte und das macht mich zuversichtlich für den Triple in sechs Wochen in Lensahn, auf den ich mich heute, zwei Tage nach dem Double schon freue. Phänomenal finde ich, dass ich kein Gramm Gewicht verloren habe, alleine das zeigt, dass ich zu keinem Punk in diesem extrem langen Wettkampf an meine Grenzen gegangen bin.

Ich habe keinerlei muskuläre Probleme und werde auch heute schon die Gelegenheit nutzen, um meine Beine auf einer kleinen Radrunde auszuradeln und auf einer kleinen Laufrunde auszulaufen.

Ganz herzlich möchte ich mich bei meinem Betreuerteam mit Akos Majzer und meiner Frau bedanken, denn sie haben maßgeblichen Anteil an meinem Erfolg, denn ohne Betreung ist das nicht machbar.

Bei meiner Frau muß ich mich auch ein zweites mal bedanken, sie hat mich wärend meiner über einjährigen Vorbereitung auf diesen großen Tag immer unterstützt, meine Launen ausgehalten und viel Zeit mit sich alleine verbringen müssen, denn ich war ja ständig mit Training beschäftigt und nicht zu Hause.

Nicht vergessen möchte ich auch, mich beim Veranstalter und den vielen Helfern vor Ort zu bedanken. Ihr habt Großes geleistet, damit ich als Sportler mir meinen Traum auf "Meinem Weg zum Ultratriathleten" erfüllen konnte!! Emsdetten 2017, ich komme wieder!!

Die "Never Walk Alone Nürnberg e.V." Teilnehmer

Links ich, in der Mitte Katja Kern und rechts Markus Sprengel (Vielen Dank fürs Bild an die Fotografen in Emsdetten und an Akos Majzer für die Bildmontage ;)

Die Urkunde

Im Bild mit Ehrenmitglied Beat Knechtle

Die Mitbringsel aus Emsdetten

Meine ersten World Cup Punkte

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Und die ersten Punkte für den Ultratriathlon Cup Germany

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Auf der Schwimmstrecke

Auf der Radstrecke