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Lfd. "Ultra-Triathlon-Saisons" 2012-2018

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"Bodenseequerungs-Vorgabe"

Nachdem es 2 Jahre nicht geklapt hat, wird es diese Saison auf jeden Fall "durchgezogen". Der Termin steht und ich freue mich mit Markus Sprengel, am 02.07.16, eine Woche vor dem Triple-Austria, den See zu durchschwimmen!

Leider war eine gemeinsame Querung auch dieses Jahr nicht möglich, aber das ist eine andere Geschichte. Hier mein Kurzbericht:

"Meine Querung" am 04.07.16

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Im Bild von Oliver Halder (Organisator der Bodenseequerung) kurz vor dem Start.

Um 4 Uhr, mit dem Aufstehen, begann der lange "Schwimmtag" für meine seit über zwei Jahren geplante Bodenseequerung, um auch rechtzeitig am Treffpunkt zu sein.

"Überpünktlich" erreichten wir (Reiner Müller, mein heutiger Betreuer) dann auch den Hafen von Langenargen und dort wartete dann auch schon mein "Skipper" des Tages, Reinhold Wenscht. Oliver Halder kam kurz darauf auch dazu, aber es dauerte dann doch noch eine ganze Stunde bis es endlich zum Startpunkt nach Friedrichshafen ging, wo der langersehnte Start zu meiner Bodenseequerung erfolgen sollte.

Dort angekommen hies es dann, raus aus dem Boot, zum Ufer die ca. 200 Meter schwimmen, aus dem Wasser raus, Brille noch mal richten und um 10:35 fiel der Startschuß.

Wie bei mir üblich, teilte ich mir die Strecke in viele kleine Abschnitte ein. Jeden Kilometer eine Trinkpause war angesagt. Schon beim ersten habe ich mich da vertan und beschloß, die Manschaft auf dem Boot muß mir die Vorgabe ansagen, was dann auch super funktioniert hat.

Bis zur Mitte des Bodensees lief alles planmäßig, aber es stellten sich erste Schmerzen im operierten Schlüsselbein ein, die ich aber bis Kilometer 9 brav ausgehalten habe, um dann doch eine Schmerztablette zu nehmen. Die restlichen Kilometer waren dann noch schwer genug und sehr kräfteraubend, also brauchte ich die zusätzlichen Schmerzen nicht auch noch.

Ab Kilometer 11 wurde die Sache dann immer zäher, das Ziel vor Augen und doch kam ich irgendwie nicht näher. Ich drückte im wahrsten Sinne dann einfach die Augen zu und einfach Schlag für Schlag weiterschwimmen war die Deviese.

Nach offiziellen 11,63 Kilometern und in einer Zeit von 5:35:45 erreichte ich dann das Ziel in Romanshorn und stand überglücklich am Ufer der Schweizer Seite des Bodensees, den ich nun mit viel "mentaler Stärke" durchschwommen hatte.

Fazit meiner Bodenseequerung

Es hat lange, von der Anmeldung bis zur Umsetzung gedauert, aber das Sprichwort, "was lange währt, wird ja bekanntlich gut" hat sich wiedereinmal bewahrheitet.

Ich bin überglücklich den Bodensee in seiner Breite durchschwommen zu haben und fühle mich jetzt auch wirklich im Lager der "Extremschwimmer" angekommen. Ob ich sowas wieder tun würde? Klar und jeder Zeit und Ziele sind ja schon für nächstes oder übernächstes Jahr gefasst.

Die Straße von Gibraltar wird es werden, soviel steht heute schon fest. Ob es noch "MEER" wird, wird die Zukunft zeigen.

Ich möchte mich nochmals bei meinen Begleitern mit Oliver Halder (Oranisator), Reinhold Wentsch (Skipper), Reiner Müller (Betreuer) und last but not list" bei meiner Frau Inge bedanken, denn ein "Starkes Team" für meine "Ultra-Aktionen" ist schon immer ein Garant für meine Erfolge gewesen und wird es auch in Zukunft sein.

Ps. Nachtrag: Wie drei GPS-Uhren so unterschiedliche Werte bei meiner Querung erzielen können, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Oli's "offizielle Garmin-Auswertung" brachte 11,63 Kilometer, meine Garmin- 12,7 Kilometer und meine Polar-Auswertung 12,38 Kilometer zusammen.

Video: BODENSEEBOOT

"Not because they are easy, but because they are hard"