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Triathlon "SAG-Challenge" 2013

Nachdem ich erfolgreich alle Wettkämpfe der "run & box-Charity 2012" finishen konnte, wollte ich 2013 noch eines drauf setzen und zusätzlich beim Ironman Frankfurt, eine Woche vor den Wett- kämpfen des Challenge-Wochenendes an den Start gehen.

Ich hatte mich 9 Monate in einem von mir auferlegten Trainings- und Wettkampfplan akribisch auf diese 5 Tage vorbereitet. Bin 100 Km geschwommen, habe 4.946 Rad- bzw. Spinning Km abgespult, habe 50 Std. im Fitness-Studio verbracht, bin 2.302 Km gelaufen, habe mein Gewicht auf gute austrainierte 65 Kg reduziert und die Triathlon-Maschine aufgerüstet.

Die Triathlonveranstaltungen, an denen ich teilgenommen habe, waren am 12. Mai beim Powertriathlon in Gera, am 19. Mai beim Kaufwelt Baur Triathlon in Burgkunstadt, am 16. Juni auf der Halbdistanz in Ingolstadt und zum 5. mal der Rothsee Triathlon am 30. Juni.

Lauftechnisch habe ich an 3 Marathons (Nizza, Bad Füssing und Bad Staffelstein) und an 3 Ultra-Marathons (6 Std. Lauf Nürnberg, 6 Std. Lauf für Kaya und den Rennsteig Supermarathon) erfolgreich teilgenommen.

An der Vorbereitung sollte es also nicht liegen.

Nachfolgend nun meine "Berichte"

Alle 5 Wettkampftage chronologisch untereinander!

1. Tag, der Ironman Frankfurt

Nach meinem Debakel beim Ironman Regensburg 2010, sollte es nun endlich in Frankfurt klappen, sich "Ironman" nennen zu dürfen. Es sollte meine zweite Langdistanz werden und ich wollte ja nur 7 Tage später in Roth meine Vorjahreszeit verbessern.

Über all dem schwebte allerdings mein Problem und "Damoklesschwert", meine Leistenbrüche, die mich schon in den Vorbereitungswettkämpfen und im Training massiv behinderten. Zu allem Überfluss, habe ich mir auch noch eine Woche vor der "längsten Woche des Jahres" die linke Wade gezerrt, also alles andere als gute Voraussetzungen.

In der Hoffnung, dass alles bis nach dem 14. Juli halten wird, ging es also mit "angezogener Handbremse" an's Werk. Aber der Reihe nach:

Das Schwimmen

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Zum ersten Mal beginne ich nicht mit lamentieren, nicht mit grotten schlecht und nicht mit ungeliebtester Disziplin, nein ich bin super stolz auf meine Schwimmleistung die ich in Frankfurt abgeliefert habe.

Ich sehe noch Triathlon-Freund Florian's Lächeln im Gesicht, als ich meine üblichen Hochrechnungen nach Ingolstadt und dem Rothsee gemacht habe und mir ausgerechnet habe, ich könnte unter 1:30 schwimmen. Jeder Meter, und es waren um genau zu sein 100.000 davon, die ich in den 9 Monaten Trainingsplan abgespult habe, hat sich im Wettkampf ausgezahlt. Ich bin beim Ironman zum ersten mal in einer Gruppe geschwommen und habe natürlich den einen oder anderen Schlag abbekommen, aber dafür fühlte ich mich zum ersten mal im Wasser wie ein Triathlet.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich konnte meine Schwimmzeit vom letztjährigen Challenge um sage und schreibe 22,00 Minuten verbessern und habe gleichzeitig einen für mich nicht vorstellbaren Rekord aufgestellt, in dem ich um 4:00 Minuten schneller war als beim Challenge 2006. Ich bin genau nach 1:28:37 aus dem Wasser und war überglücklich, diese Zeit erreicht zu haben.

Ich werde, weil ich die Möglichkeit dazu habe, fleissig weiter trainieren und glaube fest daran, dass ich in Zukunf auch Schwimmzeiten unter 1:20 erreichen kann, denn, wenn ich ehrlich bin, angestrengt habe ich mich beim erreichen meiner persönlichen Bestzeit nicht wirklich ;)

Fazit: Super zufrieden.

Das Radfahren

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Auch beim Radfahren habe ich eine neue persönliche Bestzeit auf der Langdistanz eingefahren und fühlte mich absolut nicht am Limit bei der Geschichte. So habe ich mit einem knappen 29er Schnitt in 6:13:49 meine bisherige Zeit um 31:00 Minuten verbessern können.

Da liegt ab der nächste Saison mein größter Trainingsfocus, denn hier kann ich am leichtesten wirklich viel Zeit gut machen und wenn man bedenkt, dass ich über den Radsport ja eigentlich zum "Sporteln" gekommen bin, ist das ja auch das nahe liegendste.

Unmittelbar nach meinen anstehenden Leistenoperationen im Spätherbst werde ich im RFZ von Horst Spieß die Krafteinheiten beginnen und im Keller die Spinningmaschine zum "glühen bringen", damit ich in die Saison 2014 schon mit vorgestählten Muskeln starten kann. Auch das neu aufgebaute Triathlon-Rad wird mich motivieren an dieser Strategie fest zu halten.

Fazit: Super zufrieden.

Das Laufen

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Die leichteste Übung beim Triathlon sollte heute in Frankfurt zu einem Desaster werden. Schon auf der ersten Rund merkte ich, dass mein Puls und meine gelaufene Geschwindigkeit nicht zusammen passten.

Auch die Aufmunterung von Hannes Schmidt nach den ersten 8 Km "jetzt kommt deine Disziplin Bernhard du schaust gut aus" half nicht wirklich und der Beistand vom unserem "Unikat" Jürgen Reinert, der eine Rund auf der Strecke mal laufen wollte und letztendlich immer wieder mal an meiner Seite war, halfen nicht über meinen Zustand hinweg. Ich bin nach der Hälfte der Strecke sprichwörtlich "gestorben".

Keine Kraft, Übelkeit, Magen-Darm-Probleme und beinahe ein Kreislaufzusammenbruch bei Km 37, liessen ab der Halbmarathon-Distanz all die guten, ja für mich fantastischen Leistungen auf der Schwimm- und Radstrecke nichts gutes für eine passable Endzeit verheissen. Zusätzlich habe ich noch so viel Substanz an Gewicht verloren, dass mir himmelangst wird, vor dem was noch in dieser Woche zu leisten ist. Aber ich wollte es ja so haben!

Ich will mich gar nicht mehr mit all den schlechten Geschichten zum Laufen aufhalten, nur soviel noch, die Zeit die ich erreicht habe, 5:30:31 spricht für sich.

Fazit: Katastrophal.

Gesamt Fazit

Unterm Strich, einen Tag nach dem Ironman Frankfurt, überwiegt nun doch die Freude über das Finishen und ich habe meinen Frieden mit der Marke Ironman nach dem Debakel 2010 in Regensburg geschlossen. Zudem habe ich ja meine Finisherzeit vom letztjährigen Challenge um 21 Minuten auf 13:24:41 verbessern können.

Ich habe gestern den Grundstein für meine Aktion, 2 Langdistanzen innerhalb von 7 Tagen zu bestreiten gelegt und nun gilt es zu regenerieren und mit Mut am kommenden Sonntag beim Challenge in Roth an den Start zu gehen.

Dass ich nebenbei auch noch alle Junior Challenge Wettkämpfe bestreiten werde, zählt für mich zur Regeneration. Das wir über 100 Teilnehmer dort am Start haben macht mich sehr stolz, denn mein Plan, all das für meinen Sport und für das "Triathlon-Zentrum-Langseebad Nürnberg" zu tun, geht langsam aber sicher auf.

Bedanken möchte ich mich auch hier nochmals bei Hannes Schmidt und Jürgen Reinert für die Unterstützung, bei Andrea Piller, Ilona Müller und meiner Frau, die mich alle an dem Wochenende begleitet und angefeuert haben.

"See you at the Finishline" in Roth.

Nach dem Zieleinlauf

2. Tag, der Nightrun

Traditionell eröffneten wir das Challenge-Wochenende mit dem "Nightrun" von Hiltpoltstein nach Roth und mit 20 Teilnehmern waren wir wieder erfolgreicher als letztes Jahr.

Die 11,6 Km ließen sich in gut 1:05 ohne Probleme laufen und ein herzliches Dankeschön an unser "Triathlon-Team Langseebad Nürnberg" für die Unterstützung beim Lauf. (Bild zum Vergrössern anklicken)

3. Tag, der Sprint-Day

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Der Sprint war der Auftakt der Triathlons, den ich zu bewältigen hatte. Durch den Betrieb des Langseebades erhofften wir uns, wie letztes Jahr angekündigt, einen "Schub" in unserer kleinen aber feinen Triathlonabteilung. UND was soll ich sagen, mit 45 Teilnehmern haben wir uns gegenüber 2012 verdreifacht. Das nenne ich Erfolg auf breiter Basis! Großen Anteil an diesem Erfolg stellte das neu gegründete Team von Katja "Muddy Fox-Running Rocks" dar, von dem in Zukunft sicher noch viel zu hören sein wird.

Ohne das ich mich angestrengt hätte (kommt ja noch früh genug) habe ich den Sprint in unter 1:30 gefinisht und freute mich auf den Familien Tag am Samstag.

4. Tag, der Family-Day

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Der Familien-Tag begann mit einem Fitness-Triathlon und ich mußte ja in der Familie noch das Radfahren in der Staffel erledigen. Beide Wettbewerbe stellten in Anbetracht der zu leistenden Aufgaben am Challengetag keine wirkliche Belastung dar, mußten aber auch erst mal gemacht werden.

Zum vierten mal in Folge stellten wir wieder die größte Anzahl an Staffeln und ich bin mir sicher, das wird sich in den nächsten Jahren auch nicht ändern!

5. Tag, der Challenge

Nun war er da, der Tag der Tage "Challenge-Time". Eine Woche nach Frankfurt wollte ich nun meine Zeit verbessern und das möglichst ohne die Probleme, die ich beim Ironman hatte.

Die Wettkämpfe "zwischen" den Langdistanzen hatte ich auch gut hinter mich gebracht und so freute ich mich wirklich darauf, dass der Wecker um 4:30 Uhr klingelte und ich mich mit meiner Frau und Sohn Dominik auf den Weg nach Roth machte. Wie üblich nun der Reihe nach die einzelnen Disziplinen:

Das Schwimmen

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Wie immer in Roth, eine atemberaubende Kulisse schon in aller Hergottsfrüh erwartete die Teilnehmer am Kanal. Mit dem Schwimmergebnis aus Frankfurt konnte ich den Start gar nicht mehr erwarten, doch schon auf den ersten Metern wusste ich, das wird heute nichts.

Anders als beim Ironman wird ja beim Challenge in Startgruppen geschwommen und in den einzelnen Gruppen finden sich nun mal unterschiedliche Schwimmleistungen wieder. Ich machte, wie schon öffters in dieser Saison den Fehler und schwamm viel zu schnell los.

Schon nach ca. 300 Metern mußte ich mich das erste mal auf den Rücken legen um Luft zu holen, was ich vor einer Woche nicht ein einziges mal machen musste. Nach einem Kilometer holten mich dann schon die schnellen Schwimmer der nächsten Startgruppe ein, was letztendlich noch zwei mal auf der 3,8 Km langen Strecke passieren sollte.

Ich fand mich nach der Hälfte der Strecke mit meinem Schicksal des heutigen Tages ab und hatte nur noch ein Ziel: Heil aus dem Wasser zu kommen und möglichst unter 1:40, was mit dann auch mit 1:39:21 gelang.

Fazit: Schwamm drüber.

Das Radfahren

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Da der Challenge klar die anspruchsvollere Radstrecke gegenüber dem Ironman in Frankfurt ist, machte ich mir keine Hoffnung meine Radleistung zu verbessern. Jedoch ohne Ehrgeiz wollte ich auch nicht die 180 Km Radstrecke in Angriff nehmen. So malte ich mir als Ziel einen 27er Schnitt aus und liebäugelte mit einem 28er Schnitt.

Vom Abschlußtraining, drei Wochen vor dem Wettkampf auf der orginal Strecke, nahm ich folgenden Satz von Michael Krell mit auf die erste Runde: "Du mußt 2 Km über deinem Schnitt, den du letztendlich planst, vor dem Gredinger Berg auf dem Tacho haben, um deine Radzeit zu erreichn" Und genau so ging ich es auch an.

UND, in Greding hatte ich fast einen 31er auf dem Tacho! so dass letztendlich am heutigen Tag ein 28,4er Schnitt herauskam. Das verdanke ich also klar diesem gemerkten Leitspruch und bedanke mich hier offiziell bei "Krelli" für diesen Rat.

Der erhebenste Moment beim Challenge ist, und dafür lohnen sich die ganzen Qualen der Langdistanz in Roth, das Überfahren des Solarer Berges. Fasziniert, ja schon gerührt, fährst du diesen kleinen Berg mit zigtausenden Zuschauern hoch und es läuft mir eiskalt den Rücken herunter, wenn ich Tage danach nur daran denke.

Die Zeit die ich benötigte um die 180 Km zurück zu legen betrug 6:19:32 und ich verbesserte sie somit um sage und schreibe über über 15 Minuten gegenüber der Vorjahreszeit.

Fazit: Super zufrieden.

Das Laufen

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Auf keinen Fall wollte ich heute auch nur ansatzweise das erleben, dass ich in Frankfurt erleben mußte und darum galt vom ersten Laufschritt an, keinen Schlag über einem 140er Puls zu laufen.

Vom Rad auf die Laufstrecke musste ich jedoch erst einmal die Toilette aufsuchen und das loswerden was mich schon auf der ganzen zweiten Radrunde gedrückt hatte. Durch diesen "ersten Boxenstopp" fiel der Puls ja erst mal in den Keller, was auch vielleicht ganz gut so war, denn den ersten Laufkilometer absolvierte ich dann mit einer 5:20er Pace und einem maximal Puls von 139 Schlägen.

Das das dann letztendlich auch der höchste Pulsschlag des Tages war, ist die Wiedergabe meiner Disziplin, die ich mir an diesem Tag auferlegt habe zu verdanken und das war auch gut so, denn so ich konnte heute das erste mal auf meiner dritten Langdistanz durchlaufen bis auf die wenigen Gehpausen bei den kleinen Anstiegen auf der Strecke.

Zu dem Anfangs erwähnten Toilettengang, sollen sich noch drei weitere Aufenthalte auf diesem Ort dazugesellen und genau die waren letztendlich daran schuld, dass ich mein Ziel Sub 13, am heutigen Tag nicht erreichen konnte. Ich habe auch die Erkenntnis gewonnen, bei zukünftigen Langdistanzen keinen Einteiler mehr zu tragen, denn, wenn ich die Zeit zusammen rechne die ich gebraucht habe (mindestens 5 Minuten) um aus dem Ding heraus, geschweige denn wieder hinein zu kommen, hätte ich die 13 Std. Marke heute knacken können.

Aber egal, ist eh Vergangenheit und mit meiner Leistung auf der Laufstecke von 4:52:53 habe ich das erste mal die 5 Stundenmarke geknackt und nur das zählt!

Fazit: Super zufrieden.

Gesamt Fazit

Es ist vollbracht, ich konnte alle meine gesteckten Ziele erreichen und habe was geschafft, was nicht alltäglich ist. Ich konnte sogar wie geplant den Challenge schneller finishen, als eine Woche vorher den Ironman und habe meine Zeit um fast 19 Minuten auf 13:05:47 verbessern können.

All das Training der vergangenen 9 Monate, dass ausschließlich auf Ausdauer ausgelegt war, hat sich gelohnt. Die schnelle Regeneration nach Frankfurt hat mich schon Tage vor Roth rießig auf die zweite Langdistanz innerhalb von 7 Tagen freuen lassen.

UND WAS KOMMT JETZT ?

Ich werde nächstes Jahr beim Challenge in Roth, für den ich mich natürlich sofort wieder angemeldet habe, versuchen, mal eine Zeit zu erreichen, die eines "AK 50" Triathleten würdig ist. Das Ziel ist klar gesteckt: "Sub 12" heisst die Devise.

Trainings und Wettkämpfe 2013

Ohne die Trainings und Wettkämpfe November und Dezember 2012

Leistungstest vom 29.05.2013

DTU Gold 2013