Translate the page into your language

"Geburtstagskinder"

Mitglieder - Geburtstags Glückwunsch am 08.10.

Lfd. "Ultra-Triathlon-Saisons" 2012-2017

Lfd.

NWA-Triathlon-Partner

NWA-Triathlon-Partner

Interessante Links und NWA-Partner-Seiten

Interessante Links und NWA-Partner-Seiten

Never Walk Alone Nürnberg ist offizieller Partner des Junior Challenge in Roth

Zu unserer Übersicht aller Videos hier klicken!

16.06.13 Halbdistanz in Ingolstadt

Zum zweiten Mal nach 2012, stand die Halbdistanz in Ingolstadt als Vorbereitung für die Langdistanzen in Frankfurt und Roth auf dem Wettkampfplan.

Das Ziel in Ingolstadt war, die Leistung des Vorjahres zu toppen und gleichzeitig einen Ist-Stand meines Trainings des laufenden Jahres zu erfahren.

Wettertechnisch letztes Jahr ja nicht der Brüller, strahlte heuer die Sonne und ich freute mich richtig auf den Wettkampf. (Zur Homepage in's Logo klicken).

Hier nun der Reihe nach mein persönlicher Bericht zu den einzelnen Disziplinen:

Das Schwimmen

Zum Vergrössern anklicken

Nach über 70 Km Schwimmtraining dieses Jahr, wollte ich mit diesem Trainingsfleiß meine ungeliebte Disziplin mit Brachjalgewalt verbessern. Bei den ersten Wettkämfen 2013 konnte ich zwar zeittechnisch Verbesserungen einschwimmen aber gefühlt habe ich das nicht wirklich. Auf den ersten 300 Metern war ich soweit, dass ich den Wettkampf abbrechen wollte.

Ich konnte maximal 10 Kraulschläge machen und musste mich sofort wieder auf den Rücken legen, um Luft zu bekommen. An der ersten Boje machte ich dann eine "mentale Pause", erinnerte mich an die vielen Bahnen die ich in Schwaig im Hallenbad abgespult habe und begann langsam mit langen Zügen das Schwimmen. Meine neue Garmin Uhr half mir, die zurückgelegte Strecke und die Schwimmzeit erkennen zu lassen und was soll ich sagen, nach einem Kilometer standen 22 Minuten auf der Uhr. Nach 1.800 Metern packten mich allerdings gleichzeitig in der rechten Wade und im linken großen Zeh Krämpfe, so dass ich die letzten Meter ohne Beinschlag absolvieren musste. Doch die Blicke auf die Uhr gaben mir die Sicherheit, heute in Ingolstadt eine für mich tolle Schwimmzeit erreichen zu können.

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe meine Schwimmzeit aus dem Vorjahr um fast 7 Minuten verbessern können und bin nach 46:53 überglücklich aus dem Wasser gestiegen.

Fazit: Super zufrieden.

Das Radfahren

Zum Vergrössern anklicken

Zum ersten mal mit meiner neu aufgebauten Kuota Zeitfahrmaschine bei einem Triathlon am Start, wolle ich nun für meine Verhältnisse richtig Gas geben und mal einen Wettkampf jenseits der 30er Schnittmarke bestreiten. Doch schon auf den ersten Kilometern wusste ich, dass wird heute nichts.

Mein seit Monaten über mir schwebendes Damoklesschwert machte sich deutlich bemerkbar. Nicht der linke, deutlich größere Leistenbruch, sondern der wesentlich kleinere rechte zwickte und schmerzte so, dass ich mich nicht mehr traute, wirklich Druck auf die Pedale auszuüben. Die Schmerzen wurden immer heftiger und ich bekam echt Panik, auch in Bezug auf das, was in den nächsten 4 Wochen auf mich zukommen wird.

Gott sei Dank sind die Schmerzen aber am Ende der Radstrecke besser geworden und heute, einen Tag nach dem Rennen sind sie wie weggeblasen, was mich aber nicht unbeding beruhigt. Die Zweifel, ob die Brüche nicht wirklich durchbrechen und ich sofort und nicht wie geplant am Ende der Saison operiert werden müssen, bleiben und werden mich bis zum 14. Juli ganz schön belasten.

Trotz der Probleme habe ich gegenüber der letztjährigen Radzeit nur 1 Minute verloren und beendete die Radstrecke in 2:31:40 und somit war ich immer noch auf "Bestzeitkurs" für eine Halbdistanz.

Fazit: Der Umstände halber zufrieden.

Das Laufen

Zum Vergrössern anklicken

Wie immer die leichteste Übung für mich, wäre das Laufen in Ingolstadt ohne meine neue Garmin sicher in die Hosen gegangen. (das Laufbild ist von Jürgen Trapp, Triathlon.de)

Ich fühlte mich nach dem Schwimmen und Radfahren, mal auf die Leistenprobleme die mir beim Laufen aber keine Probleme machten, sau gut und so rannte ich auch los. Nach dem ersten Kilometer hat mir trotz Pinkelpause die Uhr eine Pace von 5:52 angezeigt und den zweiten Kilometer habe ich in 5:28 zurück gelegt. Da ich auch wegen der Hitze ganz schön hechelte und schwitzte dachte ich, schau mal auf deinen Puls und der zeigte 146 Schläge, also über der aneroben Schwelle. So beschloss ich, etwas rauszunehmen, denn ich wollte nicht auf den letzten Kilometern einbrechen und mir eine bis dato mögliche Bestzeit vermasseln.

So lief ich dann auch die 4 Runden um den See in einer stoischen Ruhe, denn die Durchschnitts-Pace war meistens unter 6 Minuten und das gab mir die Gewissheit die 20 Kilometer in unter 2 Stunden zu laufen. Rausgekommen ist dann eine Zeit von 1:57:36 und eine Gesamtzeit von 5:23:57 was gleichzeitig auch meine neue persönliche Bestzeit auf der Halbdistanz ist.

Fazit: Super zufrieden.

Gesamt Fazit

Wenn mir einer am Sonntag früh gesagt hätte, du schaffst heute eine neue Bestzeit, hätte ich ihn für verrückt erklärt, denn lange vor dem Start kämpfte ich mit enormen, für mich ungewöhnlichen Kreislaufprobemen. Die waren aber nach einem Espresso und der Drohung meiner Frau zu den Sanitätern zu gehen um meinen Blutdruck zu messen wesentlich besser. Die Panik, dass die mich vielleicht nicht starten lassen (siehe Ironman Regensburg, wo ich aus dem Rennen genommen wurde) hat scheinbar mitgeholfen.

Auch nach den ersten 300 Metern im Wasser hätte ich noch keinen Cent auf mich gesetzt und auch beim Radfahren war ich mir noch nicht sicher, überhaupt ins Ziel zu kommen. Um so mehr freut es mich, dass es doch geklappt hat und sich die vielen Trainingseinheiten und Mühen, besser zu werden ,bezahlt gemacht haben.

Der nächste Wettkampf ist jetzt der Rothsee-Triathlon auf den ich mich besonders freue, ist es doch schon meine 5. Teilnahme. Dann geht es ans Eingemachte, am 7. Juli der Ironman Frankfurt und eine Woche später der Challenge in Roth. Ich hoffe meine Gebete in Bezug auf meine Leisten werden erhört und ich kann beide Wettkämpfe verletzungsfrei finishen.

Urkunde