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19.05.2013 Olympische Distanz in Burgkunstadt

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Nach 2012 mit zwei Teilnehmern in Burgkunstadt, haben wir uns "anmeldetechnisch" mit sieben Triathleten beim "Kaufwelt Baur Triathlon" 2013 mehr als verdreifacht. Ilona und Jürgen konnten leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen und so gingen Florian und ich als Einzeilstarter, Birger (Schwimm), Katja (Rad) und Heike (Lauf) als Staffel auf der Olympischen Distanz für das "Triathlon Team Langseebad" an den Start.

Vorab ziehe ich schon mal meinen Hut vor Katja. In Gera, vor einer Woche noch schwer gestürzt, ging sie trotzdem als Radlerin der Staffel an den Start. Fast wäre wegen der Wassertemperatur von nur 15 Grad, der Triathlon vom Veranstalter zum Duathlon umgemünzt worden, doch um 11:30 Uhr viel dann die Entscheidung, doch im Weismain zu schwimmen, wenn auch auf 1.000 Meter verkürzt. Letztendlich mußten ja alle mit diesen Umständen zurecht kommen und was für uns wichtig ist, wir haben alle gefinisht und nur das zählt. So absovierte Florian die Strecke in 2:23:09, unsere Staffel in 2:55:08 (25:24 - 1:39:13 - 50:30) und was noch zu erwähnen ist, unsere Schlachtenbummlerin Inka hat denke ich "Blut geleckt" und wird sicher bei einem anderen Wettkampf auch als Staffelläuferin zum Einsatz kommen.

Hier nun der Reihe nach mein persönlicher Bericht zu den einzelnen Disziplinen:

Das Schwimmen

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Schwimmen: Katastrophe, grottenschlecht und noch viel mehr Kraftausdrücke würden mir zu meiner Schwimmleistung einfallen.

Gewarnt von meiner einzigen Schwimmeineit im Freiwasser am Eröffnungstag des Langseebad's am 1. Mai, bei der ich im 16 Grad kaltem Wasser trotz Neoprenanzug schon nicht zurecht kam, sollte ich heute auf der, auf 1.000 Meter verkürzen, Schwimmstrecke im Weismain komplett versagen. Ich konnte einfach nicht mit dem Kopf unter Wasser, maximal 10 Kraulschläge waren so möglich und ich mußte mich wieder auf den Rücken legen, um Luft zu bekommen. Die ersten 500 Meter gingen ja noch einigermaßen, da in Fliesrichtung geschwommen wurde, auf der Rückwärtstrecke brach ich dann komplett ein und so kam eine Schwimmzeit von 29:57 heraus.

In jedem Training schwamm ich vergleichbare Strecken schneller und ohne mir auch nur annähernd die Anstrengung abzuverlangen, die ich in Burgkunstadt investieren musste, um meine ungeliebte Disziplin zu schaffen. Die Schuld an diesem Versagen muß ich mir auf meine Fahne schreiben, denn Zeit genug, sich auf solche Voraussetzungen einzustellen, waren da und ich habe sie nicht genutzt.

Fazit: Katastrophal.

Das Radfahren

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Da für meine Kuota-Triathlonmaschine die elektronisch gesteuerten Schalt- und Bremshebel immer noch nicht geliefert sind, musste ich mit meinem erst vor kurzem fertig montierten "Schlechtwetter-Rad" vorlieb nehmen. Beim Check-In stiess ich auf verwunderte Kampf- richter-Augen, als sie meine Schutzbleche registrierten, die ich mit der "Spassbegründung ...heute soll es doch regnen erklärte".

Völlig generft vom Schwimmen, einem schlechten Wechsel und einer gehörigen Portion Wut im Bauch, wollte ich nun - mit keinem optimalen Material - auf der Radstrecke gegenüber dem letzten Jahr eine Vergleichszeit herausfahren. Die Streckenkenntnis aus 2012 hat mir letztendlich auch geholfen, 2 Minuten schneller zu sein und mit einer Zeit von 1:31:15 ging es dann in die Wechselzone zum Laufen mit einer deutlich besseren Laune als beim Schwimm-Rad-Wechsel.

Zum Radfahren gibt es jedoch einen kleinen faden Beigeschmack. Der Kirchberg, den es ja 4 mal zu überwinden gilt, konnte ich nur einmal davon im Wiegetritt erklimmen, denn es machten sich meine Leistenbrüche bemerkbar.

Fazit: Zufrieden.

Das Laufen

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Das Laufen bei einer Triathlonveranstaltung, wie gewohnt der einfachste Teil für mich, erwies sich auf den ersten 5 Km als Hitzeschlacht und war sozusagen das Kontrastprogramm zum Schwimmen im 15 Grad kalten Weismain: nun musste ich bei fast 30 Grad in der Sonne laufen.

Erst nach dem fünften Kilometer bedeckte sich der Himmel, die Sonne verschwand und düstere Gewitterwolken zogen auf, die aber freundlicherweise ihren Regen und Hagel erst nach der Veranstaltung zur Erde fallen ließen.

Auch auf der Laufstrecke hatte ich mit 56:18 eine Referenzzeit aus dem Vorjahr und natürlich versuchte ich diese zu unterbieten, was mir mit 53:50 auch schließlich gelang. Vielen Dank an dieser Stelle an Ilona und Jürgen, die ja krakheitsbedingt nicht starten konnten. Sie haben es sich nicht nehmen lassen, um zumindest als Zuschauer, in Burgkunstadt zu sein und mich und Heike als Staffelläuferin, auf der Laufstrecke mit "Bananen" zu versorgen.

Fazit: Gut.

Gesamt Fazit

Trotz des Debakels auf der Schwimmstrecke bin ich mit meiner Leistung in Burgkunstadt zufrieden, weil ich auf der Rad- und Laufstrecke meine Zeiten gegenüber letztem Jahr verbessern konnte und mit einer Gesamtzeit von 2:55:02 den Wettkampf beendet habe.

Eine zweite Erkenntniss (ausser der Schwimm-Analyse) muß ich mir nach Burgkunstadt eingestehen. Das Damoklesschwert meiner anstehenden Leistenbruch-Operationen wird mich in den nächsten 7 Wochen noch schwer beschäftigen, denn besser ist die Situation nicht geworden, sie hat sich eher verschlechtert.

Unsere Staffel

Mit Heike Rißler, Katja Buhl und Birger Korb.

Birger als Schwimmer

Katja auf der Radstrecke

Heike beim Laufen

Florian auf der Radstrecke

Urkunde Staffel

Urkunde Florian

Urkunde Bernhard