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30.06.2013 Rothsee Triathlon

Zum 5. Mal am Rothsee, stand die Olympische Distanz, als "letzter Schliff" im Kalender meines Triathlon Wettkampfplanes 2013. Wie schon 2012 hatte ich in der Woche vor der Veranstaltung meine Radeinheiten stark erhöht, um den "Stand der Dinge" vor den darauf folgenden "Langdistanz-Wochenenden" zu testen.

Hier nun der Reihe nach mein persönlicher Bericht zu den einzelnen Disziplinen:

Das Schwimmen

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Angesichts meiner, für mich persönlich tollen Schwimmleistung in Ingolstadt, wollte ich heute die Bestmarke aus dem Jahr 2007 mit 34,01 unterbieten, um mir auch das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Wettkämpfe der kommenden 14 Tage zu holen.

Wie gewohnt ging ich das Schwimmen langsam und ziemlich hinten an, um zu vermeiden im "Kampf um Sekunden" Schläge und Tritte zu bekommen. Schon bis zur ersten Boje schwamm ich immer wieder auf Vordere auf und an der zweiten Boje fand ich dann die Lücke, um schneller zu schwimmen. Nur gelegentlich blickte ich auf meine Uhr und hatte während des ganzen Wettkampfes die Sicherheit, auf "Bestzeitkurs" zu sein. (Vorjahreszeit 38:16)

Berücksichtigt man meine am Vortag eingefangene Zerrung in der rechten Wade, wodurch ich praktisch ohne Beinschlag im Rothsee geschwommen bin, ist die Zeit, die dann tatsächlich mit 32:44 herauskam, für mich noch viel höher zu werten. Ich schwamm also 5:32 schneller als im Vorjar und verbesserte meine Olympische-Distanz-Bestzeit um 1:17, was mich mächtig stolz macht und mich nun gelassen den kommenden Ereignissen entgegen sehen lässt.

Fazit: Super zufrieden.

Das Radfahren

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Mit enorm schweren Beinen mit 400 Trainingskilometern in dieser Woche wollte ich a) wissen was in Roth geht und b) wie lange brauche ich um zu regenerieren, denn am 7. Juli ist ja der Ironman in Frankfurt und eine Woche später der Challenge in Roth.

So ging es mit gemischten Gefühlen nach der super Schwimmerei nun auf's Rad und schon auf den ersten Kilometern lief es für meine Verhältnisse super an. Ich konnte etliche Mitstreiter überholen und an der ersten leichte Steigung hörte das nicht wie üblich auf, nein es ging munter weiter. Das neu aufgebaute Rad läuft einfach super, die Übersetzungen sind gut gewählt und mit der elektronischen Schaltung, der neuen Sitzposition und den schnellen Campagnolo Laufrädern macht es wieder richtig Spaß Triathlon zu betreiben.

Beim Radfahren machten mir, nicht wie in Ingolstadt, meine Leisten und auch die Zerrung des Vortags Probleme und so konnte ich es wirklich laufen lassen. Letztendlich kam eine Zeit von 1:31: 12 heraus, in der aber die kompletten Wechsel (Schwimm-Rad und Rad-Lauf) mit enthalten sind. Nach meiner Garmin Uhr, dauerten beide Wechsel 5:58 und wenn ich das von der Radzeit abziehe, bleibt unterm Strich ein 30er Schnitt übrig und das lässt mich doch auf Frankfurt hoffen, mal eine gute Radzeit auf der Langdistanz zu fahren.

Fazit: Super zufrieden.

Das Laufen

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Diesmal hatte ich echt Bammel vor dem Laufen, denn die rechte Wade schmerzte durch die Zerrung des Vortages ganz schön heftig. Also erst mal langsam angehen und warten was passiert.

Den ersten Kilometer lief ich in 5:33, den zweiten in 6:15 und ich fühlte mich recht gut dabei. Die Schmerzen waren erträglich und die Füße wurden auch langsam warm, denn wie schon im Vorjahr in Ingolstadt, hatte ich durch die doch recht frische Temperatur, die zur Radzeit doch noch herrschte, ein sehr "pelziges Gefühl" unter den Fußsohlen, das aber nach dem dritten Kilometer weg war.

Mit der Gewissheit, wenn ich so weiter Laufe erreiche ich auch mein zweites Ziel des Tages, nämlich unter 3 Std. in Roth zu finishen, strengte ich mich gar nicht mehr an, den nicht heute zählt, sonderen erst ab nächster Woche gilt es!So blieb die Durschnitts-Pace der letzten sieben Kilometer immer deutlich unter 6 Minuten und nach offiziellen 52:44 und einer Gesamtzeit von 2:56:40 lief ich auch ins Ziel am Rothsee ein.

Fazit: Super zufrieden.

Gesamt Fazit

Mit meiner Leistung am Rothsee bin ich sehr zufrieden. Ich habe beide gesteckten Ziele (Schwimmbestzeit und unter 3 Std. finishen) erreicht. Die ganzen Vorbereitungs-Wettkämpfe habe ich erfolgreich gefinisht und das neun monatige Training hat sich echt gelohnt und schlägt sich in den Zeiten nieder.

Ich werde am Samstag voller Selbstvertrauen nach Frankfurt fahren und bin guter Dinge, den Ironman in einer wesentlich besseren Zeit wie meine erste Langdistanz finishen zu können.

Meine Freude auf "die längste Woche des Jahres" wächts von Tag zu Tag und heute, wo ich den Bericht schreibe, ist auch das "Wadenziehen" schon viel erträglicher. Ich werde diese Woche zur Regeneration nutzen, natürlich in Bewegung bleiben und den Focus auf meine Ernährung legen.

Triathlon.de Stand am Rothsee

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