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25.05.14 Ironman 70.3 St. Pölten

Mein Debüt auf der Ironman 70.3-Distanz sollte also in Österreich statt finden und seit langem war ich "übernachtungstechnisch" wieder mal mit dem halben "NWA-Fuhrpark" unterwegs.

Zudem sollte der Wettkampf in St. Pölten ein Test für mein Vorhaben beim Challenge in Roth im 12 Stunden Bereich zu finishen darstellen und so ging es um 5 Uhr in der Früh auf die ca. 430 Kilometer lange Autobahnstrecke in die Wachau.

Die Anreise, die Parkplatzsuche, das Abholen der Startunterlagen und das Einchecken lief alles problemlos über die Bühne und nach einer halbwegs erholsamen Nacht im "Wohnmobil-Anhänger" ging es also in die Startaufstellung. Hier nun wie üblich mein Bericht im Einzelnen.

Das Schwimmen

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Das Schwimmen und ich, eine unendliche Geschichte. 

Zum zweiten mal in Folge konnte ich die für meine Verhältnisse guten Schwimm-Trainingszeiten nicht umsetzen. In Gera, in der vergangenen Woche, von vorne und nun in St. Pölten in der Mitte des Schwimmerfeld startend, fand ich zu keiner Zeit einen vernünftigen Rythmus. Bis zur ersten Wendeboje im großen Viehofner See war das nur ein Gehaue und Gesteche, so dass ich von dort aus beschloß, an der Seite zu schwimmen.

Das Schwimmen wird beim IM70.3 in St. Pölten von einem ca. 300 Meter langen Landgang unterbrochen, der zwar kein Problem ist, aber mit beschlagener Brille, barfuß und mit wackligen Beinen ist das beim Wettkampf kein Spass, mußte ja aber von allen Teilnehmen gemeistert werden. Im Ratzersdorfer See mußten dann noch ca. 800 Meter absolviert werden, bevor es ab in die Wechselzone zum Rad ging. Auf meiner Garmin-Uhr standen nach dem Schwimmen fast 2.400 Meter !! Auch das ist vielleicht ein kleiner Grund zur schlechten Schwimmzeit, wenn ich schon bei "Erklärungsversuchen" angelangt bin;)

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe die 1,9 Km (inkl. ca. 300 Meter "Landgang") in 48:52 hinter mich gebracht und in Anbetracht meines Trainingrekordes von 43:23 auf 2000 Meter ist das natürlich schlecht. In Ingolstadt nächste Woche werde ich mal wieder die altbewährte Taktik, ganz von hinten starten, ausprobieren und mal sehen was da dabei rauskommt.

Fazit: Unzufrieden.

Das Radfahren

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Das Radfahren in St. Pölten, eine wirklich wunderschöne Radstrecke, läd ja gerade dazu ein, sich die Gegend ein wenig anzusehen und nicht immer stur auf der Maschine liegend dahin zu blättern.

Die ersten 20 Km werden sogar auf der Autobahn gefahren und so habe ich es zum ersten mal geschafft, einen 35er Schnitt zu fahren, was für meine Verhältnisse schon recht ordendlich ist. Dann kam aber schon der erste Hügel und so begann "mein Marthyrium" auf der Radstrecke. Jeder der mich kennt, weiss, Berge und Gegenwind hasse ich wie die Pest, muß mich aber damit anfreunden, denn beim Ironman France am 29. Juni, werden das meine ständigen Begleiter sein.

Nach dem ersten Berg folgte eine schöne lange und flache Strecke durch die Wachau an der Donau entlang bevor es dann bei ca. 60 Km einen langen Aufstieg zu bewältigen gab. Ich habe ja an meiner Uhr 5 Km Splits eingestellt und ich brauchte am Berg für einen dieser sage und schreibe 24:57 Minuten was ich bei der Abfahrt (5:27 Minuten Splitzeit) natürlich nicht mehr aufholen konnte. Eine kleine "Welle" galt es noch zu überwinden, bevor es dann Richtung St. Pölten wieder in die Wechselzone zum Laufen ging.

Ich habe den Ironman 70.3 in Österreich bewusst gewählt, um zu sehen wie ich mit meinem 105er Hinterrad und dessen Übersetzung zurecht komme und jetzt habe ich die Erkenntnis gewonnen, das Rad bleibt so für den Rest der Saison. Die Radzeit betrug übrigens 3:11:20, womit ich an und für sich zufrieden bin, aber auch da habe ich ein paar Minuten, wie auch beim Schwimmen, auf meine von mir geliebäugelte Zielzeit verloren.

 

Fazit: Zufrieden.

Das Laufen

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Jetzt also noch einen Halbmarathon laufen, die wohl leichteste Aufgabe des Tages, denn die Laufstrecke habe ich mir ja am Tag vor dem Wettkampf zum Teil angesehen und als sehr leicht zu bewältigen eingestuft.

Es ging aus der Wechselzone eine Runde um das Fußballstadion herum, um dann an auf einem schönen Radweg entlag der Traisen in Richtung Innenstadt. Dort waren auch viele Zuschauer unterwegs, was für die Teilnehmer natürlich richtig schön ist, eben "Ironman" Feeling" Aus der Stadt wieder heraus, führte die Strecke am anderen Ufer zurück in den Ironman-Dome und nun begann die zweite Runde die es zu bewältigen galt.

Mir war klar, das ich die liegen gelassene Zeit beim Schwimmen und auf der Radstrecke, beim Laufen nicht wieder herein holen werde und darum beschloss ich, das Laufen im "Wohlfühlmodus" zu geniessen. Freilich nutze ich die Strecke am Ende,  um noch zu testen, was mit mir los ist. Eine 5:27er Schnittzeit für den letzten Kilometer waren dabei doch noch möglich.

Letztendlich kam eine Laufzeit von 1:58:11 und eine Gesamtzeit von 6:08:00 zusammen und diese 8 Minuten ärgern mich nicht wirklich, denn es sollte ja ein Wettkampf im Spass- und Test-Modus werden, denn Ernst wird es noch früh genug;)

Fazit: Zufrieden.

Gesamt Fazit

Ich bin mit meiner Leistung bei meinem Debüt auf der Ironman 70.3 Distanz im großen und ganzen zufrieden. Ich habe mir "unbewusst" eine wunderschöne Veranstaltung mit St. Pölten heraus gesucht, die sicher zu Wiederholungen führen wird.

Klar ist auch, dass meine Ambitionen in der Zukunft nicht auf den kurzen Dingern, sondern eher auf den wirklich langen Strecken liegen werden. Der Test, den Challenge in Roth im 12 Stunden Bereich zu finishen, ist zum Teil gelungen, da ich im Kopf und auch körperlich in der Lage gewesen wäre, das Ganze noch mal zu machen und das nehme ich mal positiv aus Österreich mit;)

Ich kann den IM70.3 in St. Pölten nur Jedem empfehlen, denn es ist wirklich ein gut organisierter und wunderschöner Triathlon, der zudem ein Sonderstartplatzrecht auf den Ironman Austria im darauf folgenden Jahr hat und der ist ja bekannter Maßen immer sehr schnell ausgebucht.

Nächstes Wochenende steht dann die Mittel-Distanz in Ingolstadt auf dem Wettkampfplan und da habe ich vor, fast schon traditionell, meine Bestzeit auf dieser Distanz zu verbessern. "Schaun wir mal".

"IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT"

Die "Mitbringsel" aus St. Pölten

Zielfoto in St. Pölten

Urkunde

Split-Übersicht

Post aus St. Pölten

Hallo Bernhard,

das gesamte IRONMAN-Team gratuliert dir ganz herzlich zu deiner Leistung beim IRONMAN 70.3 St.Pölten! Wir sind stolz auf dich und darauf, dass du Teil dieses atemberaubenden und emotionalen Events warst, und hoffen, dass du diesen Tag noch lange in Erinnerung behalten wirst. Vielleicht werden wir dich auch bei unserer 9. Ausgabe des IRONMAN 70.3 St. Pöltens am 17. Mai 2015 bei uns begrüßen dürfen! Die Anmeldung öffnet ab 17. Juli 2014.