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01.06.14 Mitteldistanz in Ingolstadt

Zum dritten Mal nach 2012 und 2013 nutzte ich die Mitteldistanz in Ingolstadt als Vorbereitung für meine Langdistanzen in Nizza und Roth, die in diesem Jahr auf dem Wettkampfplan stehen.

Das Ziel in Ingolstadt war wie üblich, die Leistungen der Vorjahre zu toppen und gleichzeitig einen Ist-Stand meines Trainings des laufenden Jahres zu erfahren, zumal ich ja gerade erst vor einer Woche in St. Pölten auf der IM70.3 Strecke unterwegs war.

Das unser Triathlon-Team von "Never Walk Alone" mit 8 Teilnehmern an den Start gegangen ist freut mich ganz besonders (Jens Rudolf konnte leider nicht teilnehmen) und zeigt das unsere Abteilung am Wachsen ist und ich würde mich freuen, wenn wir noch viele dafür begeistern könnten;)

 

Hier nun der Reihe nach mein persönlicher Bericht zu den einzelnen Disziplinen:

Das Schwimmen

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Das erste Mal, dass man das "Schwimmen" nennen kann, was ich in Ingolstadt abgeliefert habe und ich freue mich besonders, das ich die Disziplin nach den unzufriedenen Leistungen in Gera und St. Pölten mit diesem Satz beginnen kann. Aber nun der Reihe nach:

Wie vergangener Woche schon im Bericht St. Pölten geschrieben, bin ich ziemlich zum Schluß ins Wasser, um ganz einfach dem "Triathlon-Schwimm-Stress" zu entgehen und von Anfang an meinen Schwimmrythmus zu finden. UND das war auch die richtige Entscheidung, denn es gab auf der Schwimmstrecke an der dritten Boje ganz schön Irritationen, denen ich durch mein extremes "Linksschwimmen" völlig entgangen bin. Es schwammen nämlich viele der zweiten Startgruppe in den Gegenverkehr der ersten Startgruppe.

Die ganze Schwimmzeit über habe ich andere Teilnehmer überholen können, mußte mich nicht ein einziges mal auf den Rücken legen oder eine Brustschwimm-Pause einlegen und konnte wirklich jeden Meter ungestört schwimmen.

Das erste Mal habe ich auch von Beginn an meine Beine mit eingesetzt, was sich natürlich auf die Geschwindigkeit enorm ausgewirkt hat. Ich habe noch nicht mal wie üblich auf meine Uhr geschaut, denn durch die ständigen "Überholmanöver" wußte ich, ich bin schnell unterwegs.

Ich konnte endlich meine für mich persönlich erzielten Trainingserfolge in einem Wettkampf umsetzen. Die von mir gesetzte Zielzeit von unter 40 Minuten konnte ich deutlich unterbieten und schwamm eine für mich tolle Zeit von 37:26;)

Fazit: Super Zufrieden.

Das Radfahren

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Das Radfahren in Ingolstadt ist ja schon wegen der Streckentopografie eine leichte und machbare Angelegenheit für mich, doch heute war schon von Beginn an der Wurm in dieser Disziplin.

Ich hatte nämlich nach dem Schwimm-Rad-Wechsel vergessen meine Uhr zu drücken und merkte das erst nach etlichen Kilometern, dass die Streckenkilometer einfach weiter gelaufen sind aber keine Geschwindigkeit angezeigt wurde.

Auch habe ich von Anfang an gespürt, dass mir die Kraft in den Oberschenkeln und Waden heute irgendwie nicht zur Verfügung steht. Das einzige womit ich mir das erklären konnte war ganz einfach, ich habe beim Schwimmen überzogen, was mir aber nach der tollen Schwimmleistung ganz ehrlich "Wurscht" war, denn einen 30er Schnitt dachte ich mir, gibt die Strecke auf jeden Fall her und wenn ich nicht beim Laufen einbrechen sollte, war ich damit sowieso auf Bestzeitkurs. Was mich beim Radeln noch etwas ausgebremmst hat und nicht üblich ist, ich mußte zwei mal einen "Toilettenstopp" einlegen, was mich sicher zwei bis drei Minuten gekostet hat.

Zur Krönung auf der Radstrecke kamen auch noch Schaltprobleme meiner sonst so geliebten elektronischen Campa-Gruppe dazu. Schon am Freitag bei der letzten Fahrt mit dem Bike, funktionierte das nicht wie geschmiert. Ich dachte aber, dass ich  in Ingolstadt damit zurecht komme, zumal mein Radhändler und auch ich gar nicht die Zeit dazu gehabt hätten, das so kurzfristig einzustellen.

Die Streckenführung dieses Jahr war auch etwas anders als in den vergangenen Jahren und mit 77 Kilometern etwas länger, so dass ein direkter Vergleich zu den Vorjahren ja eh nicht mögich gewesen wäre. Darum kann ich mit meiner Radzeit von 2:36:17 eigentlich gut leben, denn dadurch habe ich mir die Möglichkeit erhalten, eine neue Bestmarke aufzustellen.

Fazit: Zufrieden.

Das Laufen

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Wie immer die leichteste Übung für mich, stellte sich diesmal aber als "grenzwertig" heraus, denn mein Puls hat von Beginn an einfach nicht mitgespielt.

In St. Pölten noch mit durchschnittlich 88 % an der Aneroben-Schwelle lief ich in Ingolstadt die 21 Kilometer mit 98 % deutlich zu nahe an dieser. Schon auf der ersten von vier Runden fingen meine Waden und Oberschenkel deutlich das "Maulen" an aber mit dem Ziel Bestzeit auf der Mitteldistanz zu erreichen und im Hinblick auf die guten Vorgabezeiten vom Schwimmen und Radeln habe ich das einfach überhört.

Auch schon auf der zweiten Runde, mit zusammen gebissenen Zähnen, wußte ich, du schaffst das, und wer in solchen Situationen schon gewesen ist, der kennt das Gefühl, es wachsen einem Flügel und die tragen einen die letzten Kilometer (wenn es nur noch 10 sind) bis ins Ziel.

Letztendlich kam ich mit einer Laufzeit von 1:54:41 ins Ziel und somit auch ein paar Minuten schneller als letzte Woche. Meine Gesamtzeit betrug 5:16:22 und somit war ich 7 Minuten schneller als letztes Jahr in Ingolstadt, trotz 2 Kilometer längerer Radstrecke.

Fazit: Super Zufrieden.

Gesamt Fazit

Das wir mit 9 Teilnehmern in Ingolstadt angemeldet und mit 8 gestartet und gefinisht haben hat mich sehr gefreut. Das ich mit letztwöchiger Ansage eine neue Bestzeit auf der Mitteldistanz hingelegt habe freut mich noch mehr.

Die Erkenntnis vom IM70.3 in St. Pölten, dass die kurzen Distanzen nicht mehr so mein Ding sind, hat sich in Ingolstadt verstärkt und ich habe das ja in meiner Saisonplanung 2015 eigentlich schon eingepflegt. Die wirklich langen Dinger werden meine Zukunft sein. Ob sich das letztendlich auch so umsetzen lässt, was in meinem Kopf so rumschwirrt, werde ich dann noch früh genug erfahren.

Der nächste Wettkampf ist jetzt der Baur-Triathlon auf den ich mich besonders freue, denn dort ist es ja auch schon meine dritte Teilnahme. Dann geht es ans Eingemachte, am 29. Juni der Ironman France in Nizza und drei Wochen später der Challenge in Roth.

UND

Realistisch gesehen muß ich mich von meinem Ziel, den Challenge in Sub12 zu finischen, nach den beiden Halbdistanzen verabschieden. In St. Pölten stimmte zwar der Puls aber nicht die Zeit und in Ingolstadt war es umgekehrt. Ich denke das ich mich zwar erheblich verbessern kann, aber um wieviel wird sich erst am 20. Juli zeigen.

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