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18.05.14 Powertriathlon Gera

Zum fünften mal beim Powertriathlon in Nürnbergs Partnerstadt Gera 2014 am Start und zum zweiten mal auf der Olympischen Distanz gemeldet, wollte ich also meine Triathlon-Saison beginnen. Nicht einmal ansatzweise habe ich mich an meinen ersten Ausflug nach Gera besonnen, der auch auf dieser Distanz 2010 stattgefunden hat, den ich aber wegen eines Magen-Darm-Virus damals abbrechen mußte. Ein schlechtes Omen?

Hier nun mein persönlicher Bericht über meinen Saisonsstart in Gera, an dem ich die letzten drei Jahre ja immer auf der "Sprint-Distanz" unterwegs war.

Das Schwimmen

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Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Eigentlich wollte ich ja meine ersten Zeilen mal nicht mit unzufriedenen Worten beginnen, da ich "schwimmtechnisch" dieses Jahr "trainingstechnisch" voll aufgerüstet hatte, aber das, was ich in Gera abgeliefert habe, war einfach schlecht, nicht mehr und nicht weniger.

Zu sechst auf der Schwimmbahn fragt man sich natürlich vor dem Start, was wer vor hat zu schwimmen und die Zeiten die ich hörte waren 30 bis 34 Minuten. Also, alles für mich "schwimmbar". Eingebildet hatte ich mir nämlich auch eine Zeit um die 30 Minuten und mit einem Auge liebäugelte ich mit einer Zeit, die unter dieser Grenze liegt.

Als der Startschuß fiel, schwamm ich auch die ersten 100 Meter an zweiter Position, es nervte mich aber, dass ich auf diesen zwei Bahnen ständig Schläge von meinem Hintermann auf meine Beine bekommen habe. So beschloß ich nach der zweiten Wende den Schwimmer an mir vorbei zu lassen, stellte aber fest, dass das der Rest des Feldes war und so reihte ich mich halt an letzter Stelle wieder ein, um meinen Rytmus ungestört zu schwimmen.

Ehrlich gesagt habe ich diesen aber leider für den Rest des Schwimmens nicht mehr gefunden und so langsam aber sicher stellte sich der frühere Frust in dieser Disziplin wieder ein, dem Feld hinterher schwimmen zu müssen.

UND NUN DER SUPERGAU. Als für mich die letzten zwei Bahnen angepfiffen wurden und ich mich beim Atmen mal an den anderen Bahnen orientiert habe, stellte ich fest, dass sich nicht mehr allzuviele Triathleten im Wasser aufhielten, was auf eine schlechte Schwimmzeit hindeutete. Frust pur machte sich in mir bemerkbar aber Augen zu und durch dachte ich mir und als ich zum Ausstieg kam, passierte das Missgeschick, ich stieß mich wie üblich mit voller Kraft aus dem Wasser und dachte noch nicht einmal ansatzweise daran, dass ja in der Mitte der Bahn ein STARTBLOCK ist, gegen den ich mit voller Wucht mit meinem Kopf angeschlagen bin.

Es hat einen Schlag getan, dass ich dachte mir hat jemand mit dem Vorschlaghammer eine verpasst und ich habe nur noch Sterne gesehen. Ich bin alleine gar nicht mehr aus dem Wasser gekommen und mußte mich erst mal hinsetzen, denn mir war schwindelig und richtig schlecht. Die Aufforderung, den Sanitäter aufzusuchen, ignorierte ich allerdings und nach gefühlten zwei bis drei Minuten raffte ich mich doch auf, um auf's Rad zu wechseln.

Als ich das Hallenbad verlies, drückte ich auf meine Uhr und ich habe noch nicht mal die Zeit erkennen können die ich geschwommen bin, das habe ich erst bei der Auswertung am Abend gesehen und mit 35:27 war das weit weg von dem was ich mir erwartet habe :(

 

Fazit: Katastrophal.

Das Radfahren

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Das Radfahren erwies sich in Gera wie im letzten Jahr als äußerst nasse und sehr kalte Angelegenheit. Ich mußte sogar alles in der Wechselzone in Plastiktüten verstauen und so begann erst mal das Auspacken der Raduntensilien. Schon da merke ich das die Koordination nicht ganz in Ordnung war und so begab ich mich nach einer langen Wechselzeit auf die Strecke, auf der es mich schon auf den ersten Kilometern so frohr, dass mir klar war, das wird heute nix.

In der zweiten Runde verlor ich auch noch mein Reperaturset (was ich aber in der dritten Runde freundlicherweise von einem Zuschauer wieder gereicht bekommen habe) und neben meiner nach wie vor vorhandenen Übelkeit und den Kopfschmerzen, stellte sich auch noch Schüttelfrost ein.

Als ich auf die vierte Runde ging, war nach der Hälfte für mich klar, ich beende diesen Wettkampf, denn die Gesundheit geht schließlich vor.

Im Zielbereich habe ich dann versucht, unseren "Schlüsselwart" für unser Auto, Reiner Müller, zu finden, mit dem Ergebnis, keine Chance und so rettete ich mich in das Hallenbad, denn ich zitterte vor Kälte am ganzen Körper. Dort saß ich dann eine geschlagene halbe Stunde, bis Inka und Heike mir meine Duschsachen und warme Klamotten brachten.

Noch heute beim Schreiben des Berichtes, ist es extrem frustrierend, wie es in Gera gelaufen ist und das einzige was mich hoffen lässt, ist der schon am kommenden Wochenede stattfindende Ironman 70.3 in St. Pölten, bei dem es hoffentlich anderst laufen wird. Da werden die Karten neu gemischt und dort gilt die Devise: ANKOMMEN um die Welt wieder in Ordnung zu bringen.

Fazit: KO im Körper und "Kopf".

Gesamt Fazit

Ich bin mit meiner Leistung beim Triathlon-Saisonauftakt in Gera, den Umständen entsprechend, unzufrieden und kann nächste Woche in Österreich nur gewinnen, denn schlechter kanns ja wohl kaum laufen.

Der Powertriathlon in Nürnbergs Partnerstadt Gera wird dennoch auf Jahre hinaus den Saisonauftakt unserer Triathlon-Abteilung bilden, denn er ist, wenn man das Wetter außer Acht lässt, eine tolle Veranstalltung und die Freundschaft mit dem dortigen Triathlon-Verein ist im Laufe der Jahre gewachsen.

Toll finde ich auch von Seiten der Triathlon-Abteilung des TSV 1880 Gera-Zwötzen, dass etliche Sportler aus Gera mit uns zusammen beim "Nizza-Marathon an den Start gehen, sozusagen als weiteren Schritt in der "sportlich gelebten Städtepartnerschaft"

Im Bild, das Triathlon-Team" von Never Walk Alone in Gera. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Fotografen Markus Spregel und Birger Korb.