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26.04.19 Indoor-Halbdistanz

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Wie Nordic Walking das Leben verändert!


Nachdem ich Bernhard, auf seinem Weg zum Weltrekord, 66 Triathlon-Langdistanzen in einem Jahr zu bewältigen, begleiten darf, kam ich beim Nordic Walking Training am letzten Samstag auf die Idee, dabei auch selber aktiv zu werden. Wer mich kennt, der weiß, dass ich als Seiteneinsteiger vor etwa 3 Jahren, ohne vorhergende sportliche Ambitionen zum Nordic Walking kam. Daraus erwuchsen mir, gerade in den letzten beiden Jahren, eine Vielzahl an sportlichen Herausforderungen, mit nationalen und internationalen Nordic Walking Events, aber auch die Megamärsche und die Vertical Up Serie. Warum sollte ich mich deshalb in diesem Jahr nicht auch einmal in den Triathlonbereich wagen? Bis zum Start war es immerhin noch fast eine Woche, so dass auch mein Trainingsplan schnell geschrieben war.
Dabei sollte es mich auch nicht hindern, dass ich weder ein Rennrad besitze, noch in den letzten beiden Jahren auf meinem Tourenrad unterwegs war. Somit am Ostersonntag Früh um 5:30 Uhr zum ersten Training in´s Studio, welches ich für mich alleine, noch ohne weitere Besucher, für 1 Sunde Spinning und 1 Stunde Bandwalken (walkend auf dem Laufband) zur Verfügung hatte. Am Dienstag früh, dann wohl etwas später, die gleiche Prozedur, jedoch verdoppelt und somit auf 4 Stunden ausgedehnt. War schon nicht mehr ganz so leicht und das Sitzfleisch machte sich deutlich bemerkbar. Am Mittwoch, um 6:00 Uhr, ging es dann zum gewohnten Schwimmen und sollten 1.500 m Brustschwimmen, in knapp 45 Minuten, absolviert werden. So, dass musste nun reichen, mein ganz eigener Indoor-Triathlon war kreiert und Zeit war auch keine mehr, außer für die eintägige Regeneration. Die drei Einzeldisziplinen habe ich auf meine Nordic Walking Erfahrungen hin abgestimmt, und bin somit beim Schwimmen dem Brustschwimmstil, beim Radfahren auf der Spinningmaschine mit kräftigem Beineinsatz und beim Laufen auf dem Band dem Walken gefolgt. Gesagt, geplant, getan! Unbeirrt anderer Meinungen, ließ ich mich davon nicht mehr abbringen. Ehrlich gesagt, etwas unwohl war mir dann am Freitag morgen, um 4:00 Uhr, schon. Das legte sich dann aber bei den ersten Bahnen im Becken des Südstadtbades ganz schnell und war kurz darauf, bedingt durch Getümmel auf meiner nicht abgesperrten Bahn, schnell vergessen. Somit ging es für mich erstmalig in eine für Schwimmer reservierte und abgetrennte Bahn, die zumindest die gleiche Richtung, wenn auch nicht den gleichen Schwimmstil verfolgten. Nach 54,58 min. konnte ich das Becken verlassen und habe dabei vorsorglich 2.000 m, anstatt der geplanten 1.900, zurückgelegt, da ich mir im vorgenannten Getümmel der Bahnenzählung nicht mehr ganz so sicher war.
Also nun noch rüber zu Bernhard auf die Nebenbahn, der trotz seiner doppelten Distanz auch bald den finalen Anschlag am Beckenrand praktizieren konnte.
Nun konnten wir aus auf den Weg zum Studio „Franken Aktiv“ machen, um dort gleich Bernhard´s Rennmaschine auf die Rolle zu setzen und für mich das Spinningrad einzustellen.
Und schon konnte der erste Turn zum Radfahren beginnen. Die Zeit der 3 jeweils einstündigen Turns verging durch den Austausch mit Bernhard und Burkhard im nu. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass es nach 2 ½ Stunden im Sattel schon beschwerlich wurde. Der kurze Besuch an der Strecke, oder besser im Studio, von Vereinskollegen und meinen beiden Söhnen, kam genau zur rechten Zeit. Somit waren für mich nach 181, 29 min, etwas mehr als 90 km in die Pedale getreten. Nach dem erneuten Kleiderwechsel bei der echt schweißtreibenden Angelegenheit, konnte ich die erste Stunde sogar noch neben Bernhard herwalken. Kommt wohl auch eher nie vor und ist nur im Studio, mit unterschiedlichen Distanzen und auf den entsprechenden Sportgeräten, erst möglich. Hier hatte ich mich Anfangs auf 7,7 km/h und später dann 8,0 km/h eingewalkt, was dazu führte, dass ich den ersten Walk mit 7,5 km in 59,33 min. den zweiten mit 7,7 km in 59,48 min. und letztendlich den Abschluss mit 6,00 km in 46,08 min. schaffen konnte. Somit konnte ich die von mir geplanten 7 Stunden unterbieten und meine erste, ganz eigene, Indoor-Triathlon Halbdistanz (BS 2.000m/ SP 90 km / BW 21,2 Km) in 6:41:26 Stunden erfolgreich und glücklich beenden.
Und das alles nur, wegen meiner Begeisterung am Nordic Walking, wegen Bernhard Nuss, der „Eiserne Franke“, durch Unterstützung meiner Familie und meines Büros, mit dem Mut etwas durchaus Verrücktes zu tun, durch die Motivation der Vereinskollegen von Never Walk Alone Nürnberg e.V. und nicht zuletzt durch Burkard Müller und seinem Team von Franken Aktiv, die auch mir die Möglichkeit der Nutzung der Sportgeräte in deren Räumen gegeben haben.
Und genau dafür möchte ich mich bei all den Genannten ganz herzlich bedanken!
Mit der erneuten Bestätigung des gestrigen Tages möchte ich schließen und Euch allen sagen: „Seid kreativ, probiert es, habt Freude und lasst Euch von den Herausforderungen begeistern, egal wie weit, wie hoch, wie schnell, macht es einfach, es wird gelingen und Ihr werdet Euch selbst belohnen!“ Sportliche Grüße aus Nürnberg, Hubert