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Lfd. "Ultra-Triathlon-Saisons" 2012-2018

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Am Freitag führte uns der Weg in das sächsische Elbflorenz. Nach einem Abendspaziergang in der Altstadt, ging es vor der malerisch illuminierten, barocken Kulisse, mit Semperoper, Kathedrale und Frauenkirche, zum auf der Elbe schwimmenden ital. Restaurant, Kahnaletto, um dort noch die notwendige Nudel-Stärkung einzunehmen.
Somit konnten wir dann am verregneten und durchaus windigen Samstag, mit der Starterwelle um 8:30 Uhr, am Elbufer der Dresdener Neustadt an den Start zum Megamarsch gehen.
Vor etwa 6 Wochen hatten wir unser gemeinsames Ziel wie folgt definiert: „5 Wochen Intensivtraining, 4 Stöcke, 2 Köpfe, 1 Ziel!“ Ganz so ließ sich das ganze nicht verwirklichen, so dass wir tatsächlich gerade mal 4 Trainingswochen, mit 3 Langstrecken (20, 30 und 40 km) und etwa 7 Einheiten mit 5, bzw. 10 Km, in Nordic Walking absolviert konnten.
Die 5. Woche ließ dann krankheitsbedingt keine weiteren Übungseinheiten mehr zu.
Somit ging ich durchaus gespannt und sicher auch durchaus etwas nervös an den Start, der obendrein witterungstechnisch nichts Gutes verheißen wollte.
Was bringt das Wetter und die Strecke mit sich? Werden wir unser Ziel, auch trotz der ohnehin schon kurzen und noch reduzierten Vorbereitung, erreichen? Fragen, die sicher nicht nur väterlich behaftet, sondern auch von verantwortungsvollem Handeln, seinem Trainingspartner gegenüber, getragen werden müssen.
Die 50 Km Strecke, war durchaus fordernd, was nicht zuletzt den harten und kraftvoll zu bewalkenden Untergründen (Asphalt, Kopfsteinpflaster, Betonplatten ...), etwa 85 % der Gesamtdistanz, geschuldet war. Auch die teilweise heftigen Anstiege in die Weinberge und auf die Ausläufer des Elbsandsteingebirges wollten erst einmal bezwungen werden und ließen dann aber dafür reizvolle Ausblicke in die Weiten des Elbtales zu. Kaum zu glauben, aber es ging für uns beide von Kilometer zu Kilometer besser, wir konnten das Teilnehmerfeld von hinten aufrollen und hatten bereits nach 9 km zu den 8:00 Uhr-Startern aufgeschlossen. Nachdem kaum Nordicer auf dem MM dabei waren, ließen sich die Vorteile des Stockeinsatzes schnell erkennen. Während unseres Marsches durften wir doch so einige Wetterkapriolen, Wind, Regen, Sonne ... die wiederholt, aber auch gepaart, auftraten, durchwalken, welche uns letztlich aber auch immer wieder erneut antrieben. Wir hatten, gerade und besonders bei der ersten Ultradistanz für Michael, jede der 4 Verpflegungsstationen angelaufen, um dort Nahrung und Wasser aufzunehmen, aber auch immer wieder Dehnungsübungen zu machen. Letztendlich werden diese Leistungen immer im Kopf entschieden, was im Zusammenspiel mit dem gegenseitigem Motivieren und abwechselnden Führungswechsel auch hier zum Erfolg führte. Michael konnte jedoch besonders an den Anstiegen seine Punkte sammeln, wo ich beim besten Willen respektvoll hinterherschauen musste und ließ mir dennoch meine Vorzüge in der Ausdauer, was dann ab km 40 deutlich wurde. Etwa ab Kilometer 27, auf der südlichen Elbseite in Pirna, waren unsere beiden Stockeinsätze und Schritte im Gleichklang, bzw. im Gleichschritt, was mich stark an den Hunderter MM in München mit Hermann erinnerte und fast schon einem Schweizer, besser fränkischen Uhrwerk glich.
So kann ich nur respektvoll und zugleich mit großer väterlicher Freude, verbunden mit einem gewissen geerdeten Stolz, Michael gratulieren, der nach kürzester Vorbereitung, innerhalb von nur 4 Wochen, von 0 auf 50 durchstartete und somit seine erste Ultradistanz mit einer Netto-Walkzeit von 6:10 .. finishte.
Auch das abschließende Treffen mit Hermann Fischer im Zielbereich bereitete uns große Freude und ließ uns zugleich wieder auf alte gemeinsame Erinnerungen beim MMM zurückschauen, der wohl einer der Auslöser für Michaels Interesse am Nordic Walking und besonders an der Teilnahme eines Megamarsches war. Abschließend möchte ich es nicht versäumen, allen freiwilligen Helfern, Unterstützern, der Freiwilligen Feuerwehr und den Organisatoren für diesen sehr gut organsierten und vor allem sehr gut beschilderten MegaMarsch Dresden 2019 zu danken.
Mit neuen Erinnerungen, die mir wohl keiner mehr nehmen kann, verbleibe ich natürlich mit sportlichen Grüßen aus Nürnberg, Hubert

So sehn Sieger aus

Die wohlverdienten Trophäen